"Watching too much television" heißt dieser Vortrag über TV-Serien. Kann man überhaupt zu viel bekommen von Serien wie Game of Thrones, House of Cards und Mad Men, die hochgelobt und mit Preisen überhäuft wurden?

The Sopranos, Breaking Bad und The Wire gelten als einige der besten Serien der Welt. Rote Rosen und Berlin - Tag und Nacht, Marienhof und Lindenstraße - diese Produktionen werden nur die allerwenigsten als besonders qualitäts- oder niveauvoll beschreiben.

Gute Serien, schlechte Serien - wo liegt der Unterschied?

Aber gibt es eigentlich auch handfeste Kriterien, anhand derer man diese Qualität der US-Serien beschreiben kann? Ein paar Literaturwissenschaftler mit Hang zur Serie sind angetreten, diesen Beweis zu führen. Markus Schleich und Jonas Nesselhauf promovieren gerade als Vergleichende Literaturwissenschaftler an der Universität des Saarlandes.

Die narrative Spielwiese des 21. Jahrhunderts

Sie haben eine Tagung organisiert, auf der Nachswuchsforscher sich mit dem seriellen Erzählen beschäftigt haben. Die Tagung hieß "Quality Television: Die narrative Spielwiese des 21. Jahrhunderts?!" Markus Schleich und Jonas Nesselhauf haben zu zweit den Einführungsvortrag gehalten, den wir im Hörsaal senden. Er trägt den Titel "Watching too much television - 21 Überlegungen zum Quality TV im 21. Jahrhundert".

Die Serie Breaking Bad ist bei der Bewertung der Internet Movie Database auf Platz eins.