Langsam startet bei uns die Urlaubszeit. Für alle, die sich noch nicht für ein Reiseziel entscheiden konnten, haben wir ein paar Tipps, damit ihr euch die Strandliege nicht schon wieder mit dem Handtuch reservieren müsst.

Wenn es in den Urlaub geht, sind viele von uns Gewohnheitstiere. Wer einmal einen angenehmen Ort für sich entdeckt hat, reist auch gerne immer wieder dorthin. Nur blöd, wenn mit der Zeit immer mehr Menschen das gleiche Ziel ansteuern und Strände, Lokale und Sehenswürdigkeiten bevölkern.

Unsere Reporterin Patrizia Grohm hat einige bisher vernachlässigte Ziele in Europa zusammengetragen hat. Wer sich gerne an den Stränden des Mittelmeeres tummelt, sollte einfach mal den Sprung über die Adria wagen.

Östlich der Adria liegen reihenweise Geheimtipps

Die slowenische Küste ist 50 Kilometer lang und bietet wunderschöne Sandstrände, Berge, Seen, Flüsse und Wasserfälle. Außerdem punkten Städte wie Lubjiana und Maribour eine wunderschöne Architektur im Jugendstil und ein modernes Lebensgefühl, gepaart mit vernünftigen Preisen für Essen und Übernachtung.

Gleiches gilt für Montenegro, der kleinsten Republik des ehemaligen Jugoslawiens. Hier dürften sich vor allem die von uns wohlfühlen, die ihren Urlaub mit Bergwandern, Segeln und Wildwasserrafting möglichst aktiv gestalten wollen.

"Die Wasserqualität der Seen und an der Küste von Montenegro sind der Hammer: Man hat eine Sicht bis zu 30 Metern. Schnorcheln, Tauchen und Angeln macht also besonders viel Spaß hier!“
Patrizia Grohm, DRadio Wissen

Wer schon mal vor Ort ist, und noch ein bisschen Zeit im Gepäck hat, sollte gleich noch ins Nachbarland Albanien übersetzen. Dort sind die Strände fast schon karibisch mit weißem Sand und türkiesblauem Wasser. Da Albanien nicht besonders groß ist, kann man das Land auch ziemlich gut mit dem Fahrrad bereisen. Voraussetzung ist aber eine gute Federung und eine wohlgeformter Sattel, denn die Straßenverhältnisse sind nicht besonders gut.

Albanien
© Beate Bitter
Llogora Pass in Albanien

Jenseits der Adria lädt die portugiesische Vulkan-Insel Sao Miguel rund um schwarze Lavastrände, Kraterseen und Thermalquellen zum Wandern ein. Hier gibt es auch die letzten Teeplantagen Europas zu bewundern und in den kleinen Fischerdörfern richtig guten und frischen Fisch für kleines Geld zu essen.