Europas wichtigste Digitalkonferenz wird immer mehr zur Medienkonferenz. Die Digitalszene will sich für den Mainstream öffnen; ihre Grenzen bekommt sie ausgerechnet von der Bundeswehr aufgezeigt.

Auf Twitter und Facebook feiern die Besucher der re:publica die Digitalkonferenz als Klassentreffen, doch mit ihren 10.000 Teilnehmern ist sie über die Jahre weit mehr geworden: Sie ist auch immer ein Gradmesser für den digitalen Wandel und die Akzeptanz in der Gesellschaft. 

Mit dem Motto "Pop" wollen die Veranstalter digitale und analoge Filterblasen zum Platzen bringen und die diskutierten Themen im wahrsten Sinne des Wortes populär machen und zu Mainstream-Themen machen. Doch schaffen sie das? Die Reporter Vera Linß und Dennis Horn sind in dieser Ausgabe unseres Medienmagazins zu Gast bei Daniel Fiene und Herr Pähler und bringen ihre Eindrücke und Töne frisch von der re:publica mit.

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Medienthemen bekommen mehr Raum

Es geht um den Auftritt der Whistleblowerin Chelsea Manning, einer Guerilla-Aktion der Bundeswehr und den Eindrücken der Medienwissenschaftlerin Danah Boyd. Eins wurde schon nach zwei Tagen klar: Medienthemen bekommen mehr Raum. Die öffentlich-rechtlichen Sender präsentieren sich mit eigenen Ständen im Ausstellungsbereich und nehmen sogar an Debatten um die eigene Zukunft teil. ZDF-Intendant Thomas Bellut stellte sich sogar den Fragen einer Veranstaltung mit dem Titel "Brauchen wir noch das ZDF?"

Die Sendung gibt es natürlich auch als Podcast. Abonniert "Eine Stunde Was mit Medien" via iTunes oder RSS-Feed. Auch nach der Sendung könnt ihr mit uns direkt und mit unseren Moderatoren Daniel Fiene und Herr Pähler über Twitter kommunizieren. Ein Protokoll der Sendung gibt es auch per Newsletter.