Fanny, Stella und Marc sind angehende Restauratoren. Sie studieren am CICS (Cologne Institute of Conservation Sciences) mit dem Schwerpunkt "Papier": Das heißt, sie beschäftigen sich vor allem mit alten, sehr alten und (erstaunlicherweise auch) gar nicht so alten Dingen wie Handschriften, Fotografien, Gemälden und Karten.

Ein Blind-Date im Radio: Unser Moderator Sebastian trifft einen Überraschungsgast - dieses Mal sind es sogar gleich drei komplett unbekannte Personen, auf die er sich einlassen muss. Als sie durch die Studiotür kommen, weiß Sebastian noch nicht, wen er da vor sich hat. Ein Geräusch soll ihn auf die richtige Fährte locken: Sebastian hört vor allem Bohrer - daher denkt er zunächst, dass er die jüngsten Zahnärzte Deutschlands im Studio hat. Aber Fehlanzeige...

Die Kunst der Erhaltung und Wiederherstellung

Es war ein Feinstrahl-Gerät, das Fanny, Stella und Marc zum Trockenreinigen der Objekte nutzen, die sie gerade konservieren oder restaurieren. Der Staubsauger nimmt kleinste Staubpartikel aus der Luft auf - und das klingt eben fies nach Zahnarzt.

"Es ist ein ruhiger Beruf - die Geräusche sind wirklich das Extreme und das Lauteste."
Fanny, Stella und Marc, angehende Restauratoren

Die Studierenden sind (bald) Meister darin, den Zustand von Kunst- und Kulturgütern zu analysieren. Wenn sie ihr Studium am CICS (Cologne Institute of Conservation Sciences) erfolgreich abgeschlossen haben, dann können sie mit ihrer Kunst - wenn's gut läuft - bereits verloren geglaubte Werte retten. Das hat dann oft auch viel mit Chemie zu tun:

"Es geht darum, Alterungsprozesse zu verstehen und dann die richtigen Maßnahmen zu ergreifen."
Fanny, Stella und Marc, angehende Restauratoren

Wir haben mit Fanny, Stella und Marc darüber gesprochen, wie man darauf kommt, diesen Studiengang zu wählen, wie das Tagesgeschäft aussieht und welche beruflichen Perspektiven sie für sich sehen.