Sebastian Stenzel ist seit Montag in Nepal. Der Feuerwehrmann sucht zusammen mit seinen Kollegen nach Überlebenden. Sie durchkämmen Viertel in Kathamandu sowie an den Rändern der Stadt. Es gibt immer Hoffnung noch Überlebende zu finden, sagt Sebastian.

Sebastian ist Feuerwehrmann und mit @fire vor Ort in Nepal. Der Hilfstrupp war nach dem Beben die erste deutsche nicht-staatliche Organisation in Kathmandu. Tagsüber ist Sebastian mit seinen fünf Kollegen und zwei Suchhunden unterwegs. Sie durchkämmen Viertel in der Hauptstand, auch die Randbezirke suchen sie ab. Schlagen die Hunde an, geht die Suche nach Überlebenden los - mithilfe von Horchgeräten und Suchkameras.

Hoffnung und Wut in Nepal

Es gibt nämlich noch Hoffnung, Überlebende zu finden. Auch wenn nun schon einige Tage nach dem Beben vergangen sind und mit jeder Stunde die Chancen schwinden, sagt Sebastian. Die Hilfe der vielen Helfer vor Ort wird von den Vereinten Nationen organisiert. Die geben auch Sebastian und seinem Team Hinweise, welche Bezirke sie durchsuchen.

Zugleich reagieren immer mehr Menschen in Nepal mit Wut auf das herrschende Chaos. Sie wollen mehr und schnellere Hilfe. Sebastian und sein Team haben bislang von dem Ärger nichts mitbekommen. Doch Kollegen aus Japan hat man Gerätschaft und Lebensmittel während eines Einsatzes aus dem Wagen geklaut.

"Die Hoffnung, Überlebende zu finden gibt es immer. Klar."

Die Situation nach dem Beben bleibt katastrophal. Die Zahl der Todesopfer liegt bei mehr als 5500. Es gibt über 10.000 Verletzte. Und diese Zahlen können noch steigen, denn einzelne Dörfer in den Bergen sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.

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