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Im November 2019 lernt Romy in Sri Lanka den Surflehrer Mia kennen. Sie verlieben sich und werden ein Paar. Ein paar Monate später bricht die Coronapandemie aus. Sri Lanka geht in einen harten Lockdown.

Eigentlich soll Mia im April 2020 zu Romy nach Deutschland kommen. Aber er kann Sri Lanka nicht verlassen. Und auch Romy hängt in Deutschland fest.

"Natürlich war ich auch ein bisschen naiv am Anfang und selbst in dem Moment, als Sri Lanka die Grenzen zugemacht hat und in den Lockdown ging, dachte ich: Das ist so ein, zwei, drei, vier Wochen und dann machen die wieder auf. Es wird schon funktionieren."
Romy über die Anfänge der Coronapandemie

Aber Flughäfen und Hotels bleiben zu – in Sri Lanka und in Deutschland. Romy und Mia müssen neue Rituale entwickeln, um die Distanz zu überwinden. Am besten funktionieren sehr lange Videocalls. So lernt Mia Romys Freund*innen kennen. Und sie schicken sich unzählige Fotos und Sprachnachrichten – auch von ganz alltäglichen Situationen.

Doch echte Nähe kann das alles nicht so richtig ersetzen. Romy ist immer wieder der Verzweiflung nahe:

"Es ist alles so hoffnungslos. Also wie soll man denn eine Fernbeziehung in einer Pandemie führen?"
Romy im April 2020 als klar wird: Die Coronapandemie geht so schnell nicht vorüber

Am Ende wird es über ein Jahr dauern, bis sie sich endlich wieder umarmen können.

Die ganze Geschichte hört ihr diese Woche in der Einhundert.

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Habt ihr auch eine Geschichte erlebt, die in die Einhundert passt? Dann erzählt uns davon. Storys für die Einhundert sollten eine spannende Protagonistin oder einen spannenden Protagonisten, Wendepunkte oder ein unvorhergesehenes Ende haben. Wir freuen uns über eure Mails an einhundert@deutschlandfunknova.de