Silber, Gold, alter Schmuck... Wer würde nicht gerne einen Schatz finden? Unser Reporter Christian Schmitt hat sich auf die Pirsch begeben - zusammen mit dem Hobby-Sondengänger Carsten Konze aus Köln. Sein wichtigstes Utensil ist ein Metalldetektor. Mit dem hat Carsten schon so einiges aufgespürt...

Was ist nicht schon alles Spektakuläres gefunden worden! Ein Nazi-Goldschatz, ein Kupferbeil aus dem Jahre 4000 vor Christus, das Grabmal des Lucius Poblicius, Unter-Wasser-Schätze an Bord von Schiffswracks. Und kein Mensch weiß genau, wie viele weitere Schätze noch immer im Boden oder sonstwo schlummern - und von uns gehoben werden wollen: Wertvolles wie das Bernsteinzimmer, Sagenumwobenes wie der Schatz der Nibelungen, aber auch sehr Gefährliches.

"Ein tiefer Ton ist meistens Eisen, das sind dann eher alte Nägel. Bei der Suche nach Münzen sollte man auf hohe Töne achten."
Carsten Konze

Carsten Konze ist einer der vielen Hobby-Archäologen, die gerne einen der oben genannten Schätze heben würden. Gerade durchsucht er ein Feld in Fliesteden hinter Pulheim. Um es beackern zu dürfen, musste Carsten sich zunächst eine Lizenz besorgen. Unser Reporter Christian Schmitt hat Carsten beim Sondeln über den Detektor geguckt.

Viele Sondengänger machen auch Auftragssuchen, etwa nach verlorenen Eheringen oder Schlüsseln. Übrigens hat unser Reporter Christian selbst eine gloriose Vergangenheit als Schatzsucher: In grauer Vorzeit in Heidelberg hatte er einen Kumpel mit Detektor. Was Metallisches haben sie zwar nicht gefunden, dafür aber eine Tonscherbe in einem Burgverlies. Und die wurde dann sogar im Museum von Neckargemünd ausgestellt.

Seine Streifzüge als "German Treasure Hunter" präsentiert Carsten auch in einem YouTube-Kanal.