• Abonnieren
  • Spotify
  • iTunes
  • Google

Fabienne gehörte schon früh zu den besten Badminton-Spielerinnen und Deutschlands. Ihr Problem: Sie fühlte sich oft müde, und nichts half. Bis ein Facharzt die richtige Diagnose stellte.

Eigentlich macht Fabienne als professionelle Badmintonspielerin alles richtig, was man richtig machen kann um sich wohlzufühlen. Sie ernährt sich gut, bewegt sich viel, achtet generell auf sich. Deswegen kam es ihr auch komisch vor, dass sie sich immer müde gefühlt hat - jeden Tag und egal wie lange sie die Nacht vorher geschlafen hat.

Die Schlaflosigkeit hat ihre Karriere beeinflusst, die eigentlich vielversprechend war: Sie war die jüngste Spielerin in der Geschichte der ersten Badmintonbundesliga, sie war in der Nationalmannschaft, sie hatte die Chancen zu den Olympischen Spielen zu fahren. Und all das stand plötzlich auf der Kippe.

Durch einen Zufall stellte sich raus, dass hinter ihrer Abgeschlagenheit eine echte Erkrankung steckte.

"Durch Zufall hat mein Hausarzt mich irgendwann zum Lungenfacharzt geschickt, ich hab dann ein Gerät mit nach Hause bekommen, das misst, wie man atmet. Die Diagnose: Schlafapnoe."
Fabienne
Ein Mädchen lächelt
© privat / Fabienne
Fabienne war früher in der Badmintonnationalmannschaft

Bei der Schlafapnoe, die mittlerweile jede zwanzigste Frau und jeden zehnten Mann in Deutschland betrifft, hat man nachts meist wegen erschlaffender Muskulatur Atemaussetzer. Bei einem gesunden Menschen können das fünf bis zehn die Stunde sein, bei Fabienne waren es bis zu zwanzig. Das verhindert, dass man überhaupt erst in eine Tiefschlafphase kommt.

"Ich hab dann auch Panik bekommen. Zu wissen, dass ich nicht mehr regelmäßig atme nachts, war für mich erst mal ein Schock. Und dadurch hab ich noch schlechter geschlafen."
Fabienne beschreibt ihre Sorgen

Nachdem Fabienne verschiedenste Therapieansätze durchprobiert hat, hat sie ihren Weg gefunden, wieder gut schlafen zu können. Mit einer Spange, die bewirkt, dass der Unterkiefer leicht nach vorne geschoben ist, wird dem Rachenbereich mehr Platz verschafft, und die Atemwege bleiben frei.

Ihre anderen beiden Tricks bringen aber auch Menschen ohne Schlafapnoe besseren Schlaf. Jeden Tag Schlaftagebuch über die Uhrzeit führen, zu der man ins Bett geht und wieder aufsteht. Und zwei Stunden vor dem Schlafen das Handy zur Seite legen.

Meldet euch!

Ihr könnt das Team von Ab 21 über WhatsApp erreichen. Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?

Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei WhatsApp die Datenschutzrichtlinien von WhatsApp.