Jan Rode hat sich vor einigen Jahren selbstständig gemacht und findet, dass das eine der besten Entscheidungen in seinem Leben war.

Jan Rode arbeitet als Digitalberater und berät Unternehmen, Vereine und andere Institutionen bei ihrer Social-Media-Strategie. Sein Unternehmen heißt: "Der Medienlotse". Jan Rode ist für seinen Job viel unterwegs. Wenn er Büroarbeit erledigen muss, geht er ins Hamburger Betahaus, wo er eine Büro-Infrastruktur hat und sich zwischendurch mit anderen Selbstständigen austauschen kann. (Solche Orte für Coworking gibt es übrigens auch in anderen Städten.)

"Das Betahaus ist super. Zuhause allein am Rechner verdorrst Du wie eine Pflanze, die nicht gegossen wird."
Jan Rode, selbstständiger Digitalberater

Jan Rode weiß, dass er als Selbstständiger nicht jeden einzelnen Arbeitstag "verkauft" bekommt - im Vergleich mit Angestellten. Er nimmt sich die Freiheit manchmal einfach einen Tag lang auf eine Konferenz zu gehen, um dort neue Menschen kennenzulernen und neue Ideen zu entwickeln. Er betrachtet das als Investition ins eigene Unternehmen.

"Als Freelancer kannst Du morgens aufstehen und sagen: Oh ich habe heute Lust, auf eine Konferenz zu gehen. Mit etwas Glück, bekommt man dort gleich die Idee für ein neues Projekt."
Jan Rode, selbstständiger Digitalberater

Das Geld kommt in Wellenbewegungen

Der Social-Media-Berater weiß, dass das Geld nicht regelmäßig auf dem Konto eintrifft, sondern in Wellenbewegungen. Seiner Ansicht nach muss man als Selbstständiger eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen, um damit umgehen zu können. Sogar Urlaub ist manchmal drin. "Ich würde nicht ausschließen, irgendwann einmal wieder fest zu arbeiten", sagt Jan, obwohl er im Großen und Ganzen doch eher die positiven Seiten der Selbstständigkeit betont.