"Rogue One", "Solo", "Rebels", "Resistance", "Das Buch von Boba Fett": Disney versucht seit Jahren, mit millionenschweren Auskopplungen an frühere Stars-Wars-Erfolge anzuknüpfen, blieb aber hinter den Erwartungen. Jetzt kommt mit "Obi-Wan Kenobi" eine Serie, die das Zeug zum neuen Star-Wars-Erfolg hat.

Nach 17 Jahren kehrt ein sehr vertrautes und vor allem beliebtes Gesicht ins Star-Wars-Universum zurück: das von Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi. In den Episoden 1-3 zum Fan-Liebling avanciert hat es einige Zeit gedauert, ihn noch mal in den Bart und ins berühmte Kostüm zu bekommen. Die Serie spielt ziemlich genau zwischen Episode 3 und 4. Zehn Jahre sind vergangen, seit aus Anakin Skywalker Darth Vader wurde und seit dessen Zwillinge Luke und Leia in unterschiedlichen Pflegefamilien versteckt wurden.

Auch Obi-Wan lebt untergetaucht auf dem Wüstenplanet Tattoine. Die letzten, noch lebenden Jedi werden seit Jahren gnadenlos von Vaders Großinquisitor (Rupert Friend) gejagt. Jetzt allerdings ist die Zeit gekommen, aus der Deckung zu gehen, denn die kleine Leia wird entführt und bei Luke mehren sich die Anzeichen, dass er "die Macht" offensichtlich in sich trägt. "Obi-Wan Kenobi" ist ein Eintauchen in die Star-Wars-Komfortzone, ein Wiedersehen mit bekannten Figuren und trotzdem eine neue unerzählte Story.

Außerdem die Serien "Night Sky" - "Tokyo Vice" - "Becoming Charlie"

Auch "Night Sky" aus Prime Video ist Science-Fiction: Sissy Spasek und J.K. Simmons spielen ein Rentner-Ehepaar, das bei sich im Schuppen - auf dem platten amerikanischen Land - ein Portal zu den Sternen entdeckt hat. Gehen sie hindurch, landen sie in einer Art Kontrollraum in einem weit entfernten Sonnensystem. Aber sie sind nicht die einzigen Menschen, die ein solches Portal kennen.

"Tokyo Vice" auf Starzplay entführt uns und Ansel Elgort in die japanische Hauptstadt: Eine Crime-Serie vom Macher von "Miami Vice" Michael Mann. Und in "Becoming Charlie" auf ZDF neo sehen wir die erste, non-binäre Figur in einer öffentlich-rechtlichen Serie.