Benedict Cumberbatch und Sam Raimi sprechen in Eine Stunde Film über "Doctor Strange in the Multiverse of Madness". Außerdem stellen wir den Film "Downton Abbey: Eine neue Ära" und die Serie "Almost Fly" vor.

Marvel will es langsam wirklich wissen. Nach "Spiderman No Way Home" und den Multiversen legt jetzt Doctor Strange nach mit "Doctor Strange in the Multiverse of Madness". Regisseur Sam Raimi gibt damit sein Superhelden-Comeback.

Das Universum der Superhelden

Blickt ihr noch durch im Marvel Cinematic Universe (MCU)? Nicht mehr so richtig? Versuchen wir das Ganze mal einzuordnen. Wir sind mittlerweile in Phase Nummer Zwei und Film Nummer 28: Doctor Strange hat im letzten Spiderman das Tor zur Hölle geöffnet. Also nicht wirklich, aber mit dem Öffnen der Multiversen hat er Marvel unendlichen Spielraum gegeben. Spielraum, der jetzt voll und ganz ausgenutzt wird im zweiten Einzelabenteuer von "Doctor Strange in the Multiverse of Madness".

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Sam Raimi hat bei Alfred Hitchcock abgekupfert. Nicht bei seinen Filmen, sondern bei seinem Stil – dem Klamottenstil. Am Set trägt er immer Anzug und Krawatte, beim Interview im Ritz-Carlton ist das natürlich auch selbstverständlich. Beim Interview mit Anna Wollner lässt er ein bisschen seine Superheldenkarriere als Regisseur der ersten Spider-Man-Trilogie Revue passieren und erklärt das Konzept der Multiversen.

"Es geht darum, die verschiedensten Variationen der Figuren zu sehen, die uns ans Herz gewachsen sind. Das ist das Verwirrende daran."
Sam Raimi, Regisseur

Er wolle nicht einfach eine böse Version der Figuren zeigen, sondern jemanden, der zu 99 Prozent die Person sei, mit der man sich identifizieren könne - aber ein Prozent sei eben anders. "Wir erkennen, dass alles möglich ist, wenn man sich nur kurz nicht auf den eigenen Instinkt verlässt, eigensinnig wird oder einen Moment nicht auf die innere Stimme hört. Der Fakt, dass es möglich ist, so zu werden, macht uns eben verrückt", sagt Sam Raimi.

Was Benedict Cumberbatch aus seinem Privatleben preisgibt

Sam Raimi ist neu im MCU, ein alter Hase ist dagegen Benedict Cumberbatch. Der zweifach oscarnominierte Schauspieler gehört zu den besten seiner Generation. Im Interview lässt er keine privaten Fragen zu, nur zum Film – den Anna zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht sehen konnte. Immerhin hat sie ihn ein bisschen aus der Reserve gelockt.

"Als Schauspieler braucht man Eier. Man muss sich seinen Entscheidungen bewusst sein. Aber auch aus Fehlern lernen. Und dazugehört auch, diese Fehler zu machen. Die einzige Gefahr ist, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Ich war ein paar Mal kurz davor, genau das zu tun."
Benedict Cumberbatch, Schauspieler

Wie viele Doctor Stranges es im Film gibt, verraten wir erst mal nicht – aber immerhin ist Benedict Cumberbatch im Interview dann doch auch noch kurz privat geworden und hat über seine Kinder gesprochen. Also zumindest ganz kurz und auch nur im übertragenen Sinne. Aber immerhin.

"Downton Abbey" und "Almost Fly"

Außerdem in Eine Stunde Film: Ein Abstecher ins britische Adelshaus und in die deutsche Rap-Geschichte. Kein Multiversum, sondern Fernsehrealität. Anna stellt "Downton Abbey: Eine neue Ära" und die Warner-TV-Serie "Almost Fly" auf den cineastischen Prüfstand.