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Beim Thema Achtsamkeit und Sex taucht immer wieder der Begriff Slow Sex auf. Was genau steckt dahinter? Wir haben Antworten darauf in Eine Stunde Liebe.

"Achtsamkeit" ist eines der Schlagwörter unserer Zeit. Es gibt endlos viele Bücher zu dem Thema, Magazine und Podcasts, die uns dabei helfen, aufmerksamer und bewusster durchs Leben zu gehen. Durch Achtsamkeit soll Stress reduziert werden und zu einer besseren Lebensqualität führen. Dadurch können wir uns generell glücklicher, entspannter und zufriedener fühlen.

Das Thema lässt sich im Prinzip auf alle Lebensbereiche anwenden: achtsam essen, kommunizieren, shoppen, sich achtsamer bewegen - und natürlich auch achtsamen Sex haben. Beim Thema Achtsamkeit und Sex taucht oft der Begriff "Slow Sex" auf.

"Ich gucke, dass ich ganz im Hier und Jetzt bin. Das heißt, egal, was ich mache, mit allen Antennen und Sinnen wach im Jetzt sein."
Yella Cremer, Autorin und Sex-Forscherin

Yella Cremer hat vor zwei Jahren ein Buch zum Thema "Slow Sex" geschrieben. Für sie geht es beim Thema Sex und Achtsamkeit weniger darum, was man tut, und mehr darum, wie man etwas tut. Deshalb muss Slow Sex nicht unbedingt langsamen Sex bedeuten, auch wenn das in der Praxis oft der Fall ist.

Purer Sex und Intimität

Für Milom aus Berlin ist Achtsamkeit beim Sex mittlerweile ein Muss. Er unterscheidet aber zwischen purem Sex haben und wirklicher Intimität.

"Klar, man kann auch irgendwann mal in den Sex-Club gehen und seine Fantasien ausleben, aber wenn ich wirklich Intimität brauche, kriege ich das nur durch Achtsamkeit."
Milom aus Berlin, praktiziert Slow Sex

Wir sprechen in Eine Stunde Liebe darüber, wie wir durch achtsamen Sex Druck aus der Situation nehmen, was es bedeutet, den Orgasmus aus dem Fokus zu rücken und ob auch ein Quickie achtsam sein kann.