Ein Smartphone, das unter fairen Bedingungen hergestellt wird – das ist die Idee hinter dem Fairphone. Mit der letzten Generation, dem Fairphone 2, gab es allerdings viele Probleme. Die sollen mit der neuen Version beseitigt, das Fairphone 3 noch nachhaltiger sein.

Der Gründer des Fairphones, Bas van Abel, hat gegenüber dem Online-Magazin Techcrunch gesagt, dass das Fairphone 3 robuster als das Vorgängermodell sei. Die Produktionsprozesse seien weiterentwickelt worden. So gebe es am Produktionsstandort in China ein eigenes Team vor Ort, dass die Qualität kontrolliere.

Bessere Technik und mehr Qualität beim Fairphone 3

Verbessert hat sich beim Fairphone 3 die Technik:

  • es ist schneller
  • hat mehr Speicher
  • eine bessere Kamera
  • neues Betriebssystem

Dabei ist das Fairphone 3 aber keinesfalls ein High-End-Smartphone, erklärt Deutschlandfunk-Nova-Netzreporter Konstantin Köhler. Solide Mittelklasse und alltagstauglich.

"Es ist ein aktuelleres Smartphone, aber immer noch kein High-End-Smartphone, eher so Mittelklasse. Aber für den Alltag völlig in Ordnung."
Konstantin Köhler, Deutschlandfunk-Nova-Netzreporter

Das große Plus beim Fairphone ist die Nachhaltigkeit, weil es beispielsweise repariert werden kann. Das Fairphone 3 folgt dem Prinzip der Modularität – wie auch das Fairphone 2. Die einzelnen Teile sind nicht zu einer Einheit zusammengepresst, sondern können als Einzelmodule herausgenommen werden. Deshalb sind Fairphones leicht zu reparieren.

Nachhaltigkeit gesteigert

Großes Problem in Smartphones: Materialien wie Gold oder Kobalt, deren Abbau umweltbelastend ist und bei dem häufig keine sozialen Standards eingehalten werden. Die Fairphone-Hersteller versuchen, mit Verträgen und Kontrollen bei diesen Materialen auf Nachhaltigkeit zu achten. Zum Beispiel hätte Fairphone die Produktionskette von Fairtrade-Gold weiterentwickelt. Das habe so gut funktioniert, dass jetzt auch andere Unternehmen dieses Fairtrade-Gold kaufen könnten.