Systeme runterkühlen. Existentiell bei diesen Temperaturen. Bis zu 39 Grad kann's in diesen Tagen werden. Aber wir helfen euch: Mit kühlen Desserts für überhitzte Tage.

Der neuste heiße kalte Scheiß, den die New Yorker gerade verspeisen, heißt "J-Cone". Der Teig für die J-Cones kommt in eine spezielle Maschine, die ihn dann wieder ausspuckt - in Form einer langen Röhre, die sich am Ende in Form eines großen "J" biegt. Die Röhre ist hohl - genug Platz für das Softeis, das man oben und unten reinfüllt. Abbeißen kann man das dann - praktisch für's erste Date - von beiden Seiten.

"J-Cones sind Eistüten aus Maismehl. Die schmecken bisschen wie 'ne Mischung aus Puffreis und Popcorn."
Tina Kießling, DRadio Wissen Cool(ness)-Spezialistin

Die Koreaner lieben die wüsten Kringel

In Korea gibt es ganze Läden, in denen schlangenförmige Eistüten auf Stangen unter der Decke hängen. Nicht nur "J"-Formen, sondern völlig wüste Kringel. Das alles wird jetzt eben exportiert - unter anderem nach New York. Bei uns in Deutschland sind die Eiskringel bislang noch Fehlanzeige.

Heißer Tipp: Patbingsu

Für "Patbingsu" stehen die Koreaner auch mal an, wenn es ein guter Laden ist. Hauptbestandteil sind Bohnen - jetzt nicht unbedingt der erste Gedanke, wenn man an Desserts denkt. Ist aber mega-lecker. Es handelt sich nicht um grüne Bohnen, sondern um kleine rote Adzuki-Bohnen. Die kann man - schon gesüßt - in der Dose im Asia-Markt kaufen. Oder aber getrocknet, dann muss man sie noch kochen und zuckern.

"Schichtsalat" aus Bohnen und Eis

Grundlage für Patbingsu ist Crushed Ice. Das kommt in eine Schlüssel, dann die Bohnen und obendrauf noch gezuckerte Kondensmilch. Die Koreaner variieren das dann noch mit jeder Menge verschiedener Toppings, zum Beispiel Nüsse oder andere Früchte. Vorteil: Man kann's leicht nachmachen.

Kem Chien und Faludeh

Kem Chien aus Vietnam ist Eis in einem Kuchenmantel, das frittiert wird. Also quasi heiß und kalt in einem. Das ist dann eher was zum Servieren lassen. Gibt’s mittlerweile in vielen vietnamesischen Restaurants auch bei uns. Und noch ein guter Tipp kommt aus der persischen Küche: Faludeh. Man sagt, dass das eines der ältesten Eis-Desserts ist. Es soll schon 400 Jahre vor Christus für Abkühlung gesorgt haben.

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