Endlich: Es ist Sommer! Wenn es bloß nicht nachts so heiß wäre... Schwitzend wälzen wir uns im Bett. Was jetzt hilft - vom kalten Duschen bis zum Kühlpack im Bett - unser Reporter Christian Schmitt weiß es.

Die ideale Schlaftemperatur liegt, so sagen Mediziner, zwischen 15 und 18 Grad. In vielen Schlafzimmern dürfte es gerade im Sommer aber deutlich wärmer sein. Die Folge: Wir liegen wach. Vielen Menschen rauben die warmen Temperaturen den Schlaf.

“Bei den augenblicklich sehr warmen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit hat unser Körper ein Problem, Wärme abzugeben. Weil die Verdunstung nicht so einfach möglich ist.”
Lennart Knaak, Schlafforscher

An kreativen Ideen, den Körper herunterzukühlen, fehlt es nicht. Es kommt aber darauf an, es richtig zu machen. Die erste Idee ist dabei oft die falsche: Kalt abduschen etwa bewirkt das Gegenteil. Lieber warm duschen, empfiehlt der Schlafforscher Lennart Knaak. "Ansonsten reagiert der Körper nach dem Duschen noch viel stärker auf die Hitze."

Da wäre es schon besser, sich unter eine dicke Decke zu legen, bis man so richtig schwitzt. Kurz vor dem Kollaps aufgedeckt fühlen sich so dann plötzlich auch die 20 Grad im Zimmer herrlich kühl an. Wem diese Methode zu radikal erscheint, für den haben wir noch ein paar herkömmliche Tipps parat:

  • Räume abdunkeln und die Fenster tagsüber geschlossen halten
  • Erst nachts, wenn es wirklich abkühlt, die Fenster öffnen
  • Die Gardinen mit Wasser besprühen - das sorgt für Kühle

Sommerhitze - jetzt ist alleine schlafen angesagt

Übrigens: Natürlich ist auch Körperwärme in solchen Situationen eine unangenehme Wärme. Alleine schlafen ist also angesagt. Und grundsätzlich ist alles erlaubt, was kühlt - ob man nun die Bettwäsche in die Kühltruhe legt oder sich ein paar Kühlpacks ins Bett nimmt. Bloß übertreiben darf man es nicht: "Wenn ich die ganzen Beine voll mit Kühlpacks lege, dann kann ich auch mal unterkühlen”, sagt Notfallmediziner Johannes Wimmer.