Spiele sind kein Kinderkram. Im Gegenteil: Jakob Nigur nimmt Spiele ernst. Richtig ernst. Es geht dabei schließlich um den Wettkampf. Und Jakob ist so ehrgeizig, dass er diese Wettkämpfe gewinnen will.

Auf Jakob Nigurs Spiele-Speiseplan stehen Rollenspiele und Strategiespiele, allen voran "Die Siedler von Catan", "Carcassonne" und das Ken-Follett-Spiel "Die Säulen der Erde". Regelmäßig trifft der 27 Jahre alte Berliner zusammen mit seiner Frau andere Spielbegeisterte. Selbstverständlich dauert so ein Spieleabend dann mehrere Stunden.

"Es geht mir im Spiel um die Herausforderung und darum, gegen andere Spieler zu arbeiten - oder auch mit anderen Spielern."
Jakob Nigur, Spielefan

Für Jakob sind Spiele ein soziales Event. Das kann auch schon einmal ungemütlich werden, gerade in der Familie: "Ohne Regeln geht es da gar nicht, die Regeln sind die Schiedsrichter." Die Todsünde eines jeden Spielers ist darum auch das Schummeln. Für Jakob gibt es nur eine einzige Ausnahme, wenn es um die großzügige Auslegung des Regelwerks geht: Kinder. "Da kann ich mich dann ja drauf einstellen."

...und nach der verlorenen Partie: Revanche!

Gegen Kinder verlieren ist ok, ansonsten ist Jakob ein furchtbar schlechter Verlierer: "Dann rede ich erstmal nicht mehr mit dem Gewinner." Das hält sich dann für ein paar Minuten, ist der Ärger verraucht, verlangt er die Revanche. Das ist schon fast Sportsgeist.