Bei normalen Meisterschaften im Wasserspringen geht es darum, möglichst spritzerfrei ins Wasser einzutauchen. Bei Arschbomben geht es ums Gegenteil: Möglichst viel Wasser soll möglichst hoch spritzen.

Wie sieht die perfekte Arschbombe aus? Der Extremsportler Christan "Elvis" Guth, Veranstalter der Splashdiving-WM (08.-10.08.) in Schweinfurt muss es wissen. Die professionelle Beschäftigung mit der Arschbombe gebe es jetzt schon seit zehn Jahren, sagt Elvis. Und da habe sich, was die Bewertung betrifft, einiges getan.

"Früher ging es darum: Wer erzeugt die höchste Fontäne? Oder wer macht das hübscheste Mädchen am Beckenrand richtig nass."
Christan "Elvis" Guth, Veranstalter der Splashdiving-WM

Mittlerweile habe sich das Splashdiving aber von einer reinen Fun-Sportart weiterentwickelt zu einer sehr akrobatischen anspruchsvollen Sportart.

"Unsere Sportler springen Doppelsaltos und Dreifachsaltos mit Schraubenkombinationen - also richtig krasses Zeug."
Christan "Elvis" Guth, Veranstalter der Splashdiving-WM

Die Ankunft im kühlen Nass kann man übrigens in dreizehn offiziellen Landepositionen zelebrieren: Neben der klassischen Arschbombe gibt es hier zum Beispiel die "Kartoffel", erklärt Elvis - das ist eine Köpfer-Bombe, sozusagen die klassische Arschbombe um 180 Grad gedreht. Und natürlich das "berühmt-berüchtigte Brett, wo die Beine parallel zum Wasser in ausgestreckter Form das Wasser durchschlagen".