Fitness ist auch eine Frage der Ausdauer. Es reicht einfach nicht, zweimal durch den Park zu joggen. Sportwissenschaftler Lars Donath hat Tipps, wie wir es schaffen können, dranzubleiben und den inneren Schweinehund zu besiegen.
Mit dem Frühling kommt bei vielen Menschen der Wunsch nach etwas mehr und vor allem regelmäßiger Bewegung auf. Viele denken da an erster Stelle ans Joggen – um direkt mal auch die eigene körperliche Kondition zu verbessern.
"Muskelkater ist ja ein Signal. Und er ist auch nicht schlimm. Und er ist auch im Prinzip reversibel."
Doch wer es schon einmal versucht hat, weiß wahrscheinlich: Gerade die Regelmäßigkeit, also den Sport immer und immer wieder in den vollgestopften Alltag zu integrieren, kann zur Herausforderung werden.
Bewegung im Alltag
Sportwissenschaftler Lars Donath hat uns ein paar Hilfsmittel an die Hand gegeben, mit denen das klappen kann:
- (kleine) Ziele formulieren
- das Training dokumentieren: mit App, Uhr oder Zettel
- gemeinsam trainieren
- Trainingszeiten in den Terminkalender eintragen
Vom anfänglichen Muskelkater solle sich dabei niemand abschrecken lassen. "Es gibt sogar Befunde, die sagen, dass ganz leichte Belastung den Muskelkater sogar schneller wieder zurückbildet", sagt Lars Donath.
Langsam anfangen
Wer wirklich lange keinen Sport mehr gemacht hat, sollte langsam und behutsam anfangen, so der Experte.
"Kleine Ziele alle zwölf bis 15 Wochen setzen. Und dann noch ein bisschen dokumentieren, was man macht und wie man sich dabei fühlt."
Technischen Hilfsmitteln gegenüber ist der Sportwissenschaftler aufgeschlossen: "Wenn man dabeibleibt, sind Apps immer gut", sagt er. Für die grundsätzliche Motivation allerdings sind aus seiner Sicht die Dokumentation und das Setzen kleiner, erreichbarer Ziele nützlicher.
