Bengalisches Feuer ist im Fußballstadion verboten - das könnte sich vielleicht ändern: In Dänemark wird jetzt ungefährliche Pyrotechnik entwickelt.

Lars Bauer, Fankoordinator beim dänischen Erstligisten Brøndby IF hat 18 Monate lang zusammen mit einem Pyrotechniker, mit Fans und Verantwortlichen an einer neuen Art Bengalischem Feuer gearbeitet. Das Besondere: Die Entwicklung der Dänen, die sogenannte Tifountian, ist kalt und deswegen weniger gefährlich.

"The flares, that the fans now using, it's magnesium, or phosphor-flares."
​Lars Bauer, Fankoordinator beim dänischen Erstligisten Brøndby IF

Normale Leuchtfackeln werden heiß: 1500 bis 1800 Grad Celsius und sie sorgen für eine extreme Rauchentwicklung. Lars Bauers Feuerwerke hingegen haben nur ein Zehntel der Temperatur, unter 150 Grad Celsius. Außerdem entwickeln die kalten Bengalos kaum Rauch.

"That means, that you can put your hand in the flame and you won’t get burned."
​Lars Bauer, Fankoordinator beim dänischen Erstligisten Brøndby IF

Weil die Brøndby-Fans so gerne zündeln, musste sein Club schon immense Strafen zahlen. Vor Kurzem hat Lars Bauers Fackel nun die CE-Zertifizierung erhalten, die ist wichtig für den Vertrieb in der EU. Ob sie wirklich auf den Markt kommt und dann auch in Fußballstadien eingesetzt werden darf, ist aber noch nicht klar.