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Beim Essen was Neues ausprobieren, klingt super – kann aber auch ganz schön herausfordernd sein. In dieser Folge der Ab 21 erzählt Kathrin, warum sie 15 Jahre lang fast kein Gemüse gegessen hat und sie erklärt, wie sie sich Stück für Stück wieder an das verhasste Essen gewöhnt hat. Außerdem verrät der stellvertretende Küchenleiter der Uni-Mensa an der TU Chemnitz, wie Insekten auf dem Speiseplan bei Studierenden ankommen.

"Ich habe irgendwann beschlossen, dass ich nur noch das esse, was mir schmeckt und was mir gefällt. Da hat Gemüse nicht dazu gehört."
Kathrin über den Entschluss kein Gemüse mehr zu essen

Rückblickend macht Kathrin den Zwiebelsaft als Grund für ihre jahrelange Abneigung gegen Gemüse aller Art aus. Dieses Hausmittel gegen Husten musste die Journalistin einige Male in ihrer Kindheit trinken und fand es eklig, wie sie erzählt. Im Alter von ungefähr zehn Jahren beschloss die heute 25-Jährige deshalb, sich dem Gemüse so lange zu verweigern, bis sie keiner in ihrem Umfeld mehr dazu zwang. Es folgten 15 (fast) gemüsefreie Jahre. Doch ein Selbstversuch für einen Artikel brachte die Nahrungsmittel wieder zurück auf Kathrins Teller.

Kathrin
© Kathrin
Für die Tomatensoße auf der Pizza machte Kathrin auch in ihrer gemüsefreien Zeit eine Ausnahme.

Was Insekten mit unseren Essgewohnheiten zu tun haben

Wenn wir daran denken, Heuschrecken oder Mehlwürmer zu verspeisen, dann verspüren einige von uns noch immer Ekel. Dabei ist die CO2-Bilanz eines Insektenburgers besser als zum Beispiel bei Rindfleisch. Forschende empfehlen deshalb schon seit einiger Zeit Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft.

"Im Insektenburger sind zu 33,5 Prozent Buffaloinsekten, der Rest sind Erbsenproteine und Gewürze."
Christopher Würg, stellvertretender Küchenleiter der Mensa an der TU Chemnitz

Buffalowürmer sind die Larven des Getreideschimmelkäfers. Sie sind, wie viele andere Insekten auch, besonders proteinhaltig – und standen schon mehrfach in Form eines Burger-Patties auf der Speisekarte in der Mensa an der TU Chemnitz. Im Podcast verrät der Küchenleiter, wie der Burger bei den Studierenden ankam.

Snack der Zukunft: Heuschrecken statt Popcorn!?

Nicole Sartirani ist Insektenköchin und war vor einiger Zeit in der Ab 21 zu Gast. Damals probierte Moderator Dominik Schottner zum ersten Mal in seinem Leben Heuschrecken und befand sie für gut. Ob er sich seitdem noch mal im Kino oder beim Fußballschauen derartige Snacks gegönnt hat, das erzählt Dominik im Podcast.

Hungrig? Hier entlang:

Ess-Fakten:

  • Laut KiGGS, einer Langzeitstudie des Robert Koch Instituts (RKI) zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, essen die meisten Kinder zu wenig Obst, Gemüse und pflanzliche Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an komplexen Kohlehydraten – wie etwa Volkornprodukte.
  • Dem Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft 2020 zufolge kommt bei 70 Prozent der Menschen hierzulande mindestens einmal Obst und Gemüse auf den Teller.
  • 51 Prozent der Befragten des Ernährungsreports sehen in Lebensmitteln aus Insekten eine geeignete Ernährung der Zukunft. Vor allem Menschen zwischen 14 und 29 Jahren zeigen sich demnach besonders offen für derartige Produkte.
  • Laut einer Umfrage des Datingportals Elitepartner aus dem Jahr 2020 streiten sich 13 Prozent der Paar häufig wegen Ernährung und Essgewohnheiten.
  • 35,2 Millionen Menschen in Deutschland gaben im Rahmen der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2020 an, regelmäßig zu kochen. 13,61 Millionen Menschen sagen hingegen, dass sie nie kochen. Spannend ist, dass sie die Werte durch die Corona-Pandemie im Vergleich zu 2019 kaum verändert haben.

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  • Ab 21
  • Moderator:  Dominik Schottner
  • Gesprächspartnerin:  Kathrin Wesolowski, Journalistin
  • Gesprächspartner:  Christopher Würg, stellvertretender Küchenleiter TU Chemnitz
  • Gesprächspartnerin:  Nicole Sartirani, Insektenköchin