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In der Corona-Pandemie ist die Stadt und die eigene Wohnung für viele zu eng geworden. Einige haben die Nase so richtig voll und ziehen weg ins Grüne. Wie das Land zum Sehnsuchtsort geworden ist – darüber sprechen wir in dieser Ab 21.

Aleks und Julian reicht es nach dem ersten Corona-Lockdown, also kaufen sie ein altes Haus und ziehen aus Köln in die Eifel, in einen 1600-Seelen-Ort. Das Leben im Grünen "fühlt sich für uns beide ein bisschen wie Urlaub an", beschreibt Julian.

Landlust wird bei Menschen in der Stadt immer größer

Den Trend, dass immer mehr Menschen von der Stadt aufs Land ziehen, gab es schon vor Corona, sagt Ariane Sept, die am Leibniz-Institut für Raumbezogene Forschung zu Stadt-Land-Verhältnissen forscht. Im ländlichen Raum entstünden viele alternative Wohn- und Arbeitsprojekte. Wie sich unsere Perspektive auf das Landleben dadurch verändert, erklärt die Wissenschaftlerin im Podcast.

Zahlen zum Landleben

  • Laut einer Studie im Auftrag der Zeit-Stiftung würde jeder dritte Großstädter am liebsten auf dem Land wohnen. Bei sieben Prozent hat Corona diesen Wunsch verstärkt, bei zwei Prozent hat die Pandemie die Sehnsucht nach dem Land zum ersten Mal hervorgebracht.
  • 61 Prozent aller Menschen in Deutschland, unabhängig vom jetzigen Wohnort, würden lieber auf dem Dorf oder in der Provinz leben, so eine Studie im Auftrag des Kommunal-Magazins aus dem Februar 2020.
  • Nur noch knapp 14 Prozent der Menschen in Deutschland wohnen in Gemeinden unter 5000 Einwohnern, so die Daten des Statistischen Bundesamt fürs Jahr 2019. Zum Vergleich: Knapp ein Drittel der Bevölkerung lebt in Großstädten ab 100.000 Einwohnern.
  • In einer Umfrage des Bundesverbands für Informationswirtschaft gaben 39 Prozent der Befragten an, dass sie, wenn sie in Zukunft überwiegend im Homeoffice arbeiten könnten, umziehen würden, um im Grünen zu wohnen.

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  • Ab 21
  • Moderator:  Utz Dräger
  • Gesprächspartner:  Aleks und Julian, sind von Köln in die Eifel gezogen
  • Gesprächspartnerin:  Ariane Sept, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung