Stadtbibliotheken haben sich extrem verändert. Wer ein paar Jahre nicht in einer Bibliothek war, wird sich wundern. Voll hip da drin! In den meisten zumindest. Muss auch so sein, sonst bleiben Leser unter 50 weg. Und für die wurde viel getan.

Die meisten denken: Wozu brauche ich denn eine Bibliothek, wenn ich mir alle Bücher auf mein Tablet laden kann. Filme und CDs genauso. Aber das Angebot hat sich extrem erweitert. Barbara Schleihagen vom Deutschen Bibliotheksverband sagt: Bibliotheken haben sich immer gewandelt.

"Inzwischen finden Veranstaltungen statt wie der "Wii-Spiele-Contest" oder der "Manga-Workshop"."
Barbara Schleihagen vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. zum Wandel der Bibliotheken

Genauso bieten Bibliotheken Workshops zu HipHop oder Schlagzeug an. Auch von innen sehen sie moderner aus. Das Publikum durfte da zum Teil mitbestimmen. Ziel war es, für den Nachwuchs attraktiv zu sein. Und das scheint geklappt zu haben. Die Nutzerzahlen sind stabil. Dafür sorgen auch Highlights wie der 3D-Drucker in Köln oder die Gaming Ecke.

Auch wer sich für Themen wie Social Reading oder den Einstieg ins Bloggen interessiert, ist inzwischen in den Stadtbibliotheken gut aufgehoben. Sie sind zu einem kulturellen Ort der Begegnung geworden.