Es fing mit Lieutenant Uhura an: Eine schwarze Frau im Fernsehen, die was zu sagen hat. Im Jahr 1966. Aber auch sonst war Star Trek ziemlich weit vorne und hat technische Entwicklungen voran gebracht.

Am 8. September 1966 hat "Star Trek“ Premiere im US-amerikanischen Fernsehen gefeiert - und Maßstäbe für sein Genre gesetzt. Auch unsere Gegenwart hat sie geprägt - auch in technischer Hinsicht. Hubert Zitt zeigt in seinem Vortrag, welche innovativen Geräte der Star-Trek-Schöpfer Gene Roddenberry seiner Enterprise-Crew in die Hand gegeben hat - teilweise Jahrzehnte, bevor sie in unserer Gegenwart angekommen sind.

"Wenn ich das hier sehe, das wurde 1966 aufgenommen. Und so sieht's heute in unseren Wohnzimmer aus. Hier hat Star Trek sehr, sehr gut die Zukunft vorausgesagt."

Roddenberry hat bei der Produktion großen Wert darauf gelegt, dass die physikalischen Gesetze - von ein paar dramaturgischen Ausnahmen abgesehen - auch im Weltall zu gelten hätten. Diese Sorgfalt ist sicherlich mit dafür verantwortlich, dass Ideen und Gegenstände aus einer Serie der 60er Jahre über das Leben im 23. Jahrhundert in unserem 20. und 21. Jahrhundert verwirklicht wurden.

"Natürlich weiß jeder, dass im Weltraum kein Schall übertragen wird und dass wir eine Weltraumschlacht nicht hören könnten. Aber kein Mensch will Star Trek sehen, ohne dass man das Knallen hört, wenn ein Klingonenschiff zerstört wird."

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking, der sich in den 90er Jahren übrigens selbst in einer Star-Trek-Folge spielte, beim Poker mit Data, Isaac Newton und Albert Einstein, sagt: "Science Fiction wie Star Trek ist nicht nur Unterhaltung, sondern erfüllt auch einen ernsten Zweck: Sie erweitert die menschliche Vorstellungskraft.“

Und wie, das verrät uns Hubert Zitt. Der studierte Elektrotechniker Zitt ist in seinem irdischen Leben Dozent für Technische Informatik an der Fachhochschule Kaiserslautern. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden ist er als Redner in Sachen Star Trek. Und als solcher hat er am 4. August 2016 in der Deutschen Kinemathek in Berlin einen Vortrag gehalten: "50 Jahre Star Trek: Wie aus technischen Visionen Realität wurde“.

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