Einmal im Jahr ist es soweit: Wir kreuzen die Bahn des Kometen "Swift Tuttle" und erleben dabei einen Sternschnuppenschauer. Ihre Leuchtkraft wird aber zurzeit durch den besonders großen und hellen Mond getrübt.

Jedes Jahr rund um den 12. August kreuzt die Erde die Bahn des Kometen "Swift Tuttle". Weil der wahnsinnig schnell um die Sonne kreist, verliert er viel Material. Dieser Abrieb verglüht, sobald er mit unserer Atmosphäre in Berührung kommt. Von der Erde aus gesehen, erleben wir dann einen Sternschnuppenschauer. Auch Perseiden genannt, weil die die Sternschnuppen wie aus dem Sternbild des Perseus herausgeschossen kommen.

Magischer Mond

Nicht nur der wolkenverhangene Himmel trübt in diesem Jahr die Sicht auf die Sternschnuppen, sondern auch der besonders helle und große Mond. Er ist das zweite Himmelsphänomen dieser Tage. Denn der Mond ist derzeit unserer Erde so nahe wie nur selten: Er scheint 30 Prozent heller und ist 14 Prozent größer als sonst. Sein Licht macht der Leuchtkraft der Perseiden Konkurrenz.

Shownotes
Sternschnuppen
Natürliches Feuerwerk
vom 12. August 2014
Moderatorin: 
Inga Hinnenkamp
Gesprächspartnerin: 
Veronika von Borries, Wissensnachrichten