Mit dem Herbst tauchen auch Stinkwanzen mehr in unseren Wohnungen auf. Mit einfachen Tipps können wir die Insekten wieder nach draußen bringen – ohne dass sie stinken.

Sie haben einen ovalen dunklen Körper und fallen an einer hellen Wand gut auf: Stinkwanzen. Gerade suchen viele der Insekten ihren Weg in unsere Wohnungen – draußen ist es ihnen mittlerweile zu kalt geworden. Alles unter zehn Grad vertragen sie nicht, erklärt Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Lena Sterz.

Trockenheit und Wärme mögen die Sechsfüßler lieber. So können sie sich auch ideal vermehren. Ein Weibchen kann bis zu 450 Eier legen. Aktuell gibt es so viele von ihnen, weil Hitzewellen – wie im vergangenen Sommer – die Vermehrung der Tiere begünstigen.

"Wenn man die Wanzen zertritt oder aufsaugt, weiß man, warum sie Stinkwanzen heißen."
Lena Sterz, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin

Wie wir Stinkwanzen loswerden

Die Insekten schaden unserer Gesundheit zwar nicht, sie können aber stinken – wie der Name schon verrät. Die ungebetenen Gäste zu zertrampeln, ist deshalb nicht zu empfehlen.

Was besser hilft:

  • Eine Socke über das Staubsaugerrohr stülpen, die Wanze ansaugen und dann vor der Tür absetzen. Das empfiehlt sich vor allem bei hohen Wänden.
  • Mit einem großen Glas oder einem ähnlichen Behälter einfangen, den mit einem Stück Papier bedecken und das Tier nach draußen bringen.
  • Moderatorin:  Ilka Knigge
  • Gesprächspartnerin:  Lena Sterz, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin