Seit Dienstag (24.3.2020) gibt es einen neuen Big Player auf dem Streaming- und Video-on-Demand-Markt: "Disney+" ist am Start. Mit über 1000 angekündigten Inhalten: Filmen, Serien und auch Dokus. Was kann der Neue im Vergleich mit Netflix und Amazon Video? Wir nehmen das Portal unter die Lupe und haben weitere Streaming-Tipps bei diversen Anbietern für euch, in dieser Corona-bedingt kinofreien Zeit.

59,99 Euro pro Jahr für alle, die sich im Vorfeld registriert hatten und 69,99 Euro pro Jahr – oder 6,99 pro Monat – für alle, die sich erst jetzt nach Release registrieren, das sind die Preise, die Disney für sein Streaming Portal aufruft. Wer sich angemeldet hat, dem wir schnell klar: Optisch und funktional hat sich Disney völlig unverhohlen bei Netflix und Amazon bedient. Ganz oben die Empfehlungen des Hauses in großen Bildern, darunter die wichtigsten eigenen Channels: "Disney", "Pixar", "Marvel", "Star Wars" und "National Geographic. Darunter dann die einzelnen Rubriken und so weiter. Soweit, so bekannt.

Die "Originals" heißen auch hier "Originals" und da ist aktuell vor allem das Star-Wars-Spin-off "The Mandalorian“ zu nennen. Das einzig ernst zu nehmende Serien-Zugpferd mit neuen Inhalten. Außerdem findet sich noch eine neue Live-Action-Version von "Susi & Strolch".

Siggi kämpft um Anerkennung

Darüber hinaus hat sich Anna Wollner die Philipp-Roth-Verfilmung "The Plot Against America" auf Sky angeguckt und wir schauen gemeinsam in die ARD-Serie "Unsere wunderbaren Jahre" – aktuell in der ARD-Mediathek zu finden, in die ZDFneo-Serie "Dunkelstadt" aus dem Genre Crime-Comedy und in die neue Schweizer Netflix-Serie "Freud". Wie der Name schon vermuten lässt, geht es dabei um den jungen Sigmund aka "Siggi" und seinen Kampf um Anerkennung für den damals mehr als verpönten Berufsstand des Psychiaters.