Essen aus aller Welt auf engstem Raum - das findet man auf Street-Food-Märkten. In London und New York gibt es sie schon lange. In Deutschland verbreiten sie sich gerade rasant.

Der Name sagt schon ziemlich viel: Ein Street-Food-Markt ist eine Ansammlung von kleinen Imbissständen. Street Food kumuliert sozusagen. In Berlin gibt es solche Märkte immer häufiger, zum Beispiel den Village Market in Friedrichshain. Hier geht recht gemütlich zu - noch.

Bei den anderen, älteren Street-Food-Märkten stehen die Menschen teilweise in meterlangen Schlangen. Und wenn sie dran, ist das Essen ausgegangen.

"Ich denke die Idee zu nachhaltigerem, qualitativerem Essen ist nicht aufzuhalten. Die Leute kriegen ein Gespür dafür, dass Qualität ein bisschen mehr kostet, aber dass es das wert ist."
Manuel Niazi, Unternehmen "pies&love"

Ganz billig ist der Street-Food-Spaß nicht. Unter fünf Euro zahlt man selten für einen Pulled-Pork-Burger, einen Süßkartoffel-Cranberry-Salat oder Rippchen in Whiskeysauce. Dafür sind die Zutaten aber auch oft regional, biologisch und vor allem immer frisch. Das wissen die Gäste zu schätzen.

Und: Es ist ein Event. Manche verbringen den ganzen Tag auf einem Street-Food-Markt, zusammen mit ihrer Familie, Freunden und Hund.