Studieren kostet. Doch nach den Vorlesungen und den Seminaren ist viel zu tun. Wenig Zeit für Nebenjobs. Glück für den, der ein Stipendium ergattert. Korbinian Breu hat uns erklärt, wie das geht.

Korbinian Breu hat Informatik in München studiert. Er ist 23 und hat einige Stipendien bekommen. Um genau zu sein sieben Stück. Weil das bei ihm so gut geklappt hat mit den Bewerbungen um die heißbegehrten Unterstützungen, hat er einen Ratgeber geschrieben: "Geheimnisse der Stipendiumsbewerbung" heißt er.

"Ich hab Auslandsaufenthalte gemacht und dafür gibt es spezielle Stipendien, ein paar hatte ich schon. Die letzten zwei waren sportlich, um zu sehen, ob es noch mal klappt. "
Korbinian Breu ist Autor des Ratgebers "Geheimnisse der Stipendiumsbewerbung"

Die Juroren, die bei der Vergabe auswählen, müssen sich entscheiden, wen sie auswählen. Denen fällt es einfacher, wenn der Bewerber schon Stipendien hat. Klingt paradox, scheint aber so zu sein, berichtet Korbinian Breu.

"Eine Sache, die viele Leute falsch machen, ist sich zu sehr selbst zu bewerten."
Korbinian Breu ist Autor des Ratgebers "Geheimnisse der Stipendiumsbewerbung"

Ein Motivationsschreiben, ein Lebenslauf oder Essays. Für jeden Teil gibt es sehr wichtige Dinge zu beachten. Für das Gespräch empfiehlt Korbinian Breu sich sehr gut auf Standardfragen vorzubereiten. Immer wird gefragt: Warum studieren sie, was sie studieren? Da sollte man sich vorher etwas überlegen, was nicht zu plump klingt.

"Show, don't tell! Man soll belegen, dass man eine bestimmte Eigenschaft hat und nicht nur sagen, dass es so ist.“
Korbinian Breu ist Autor des Ratgebers "Geheimnisse der Stipendiumsbewerbung"