Plätzchen, Weihnachtsschokolade, Lebkuchen – unsere Kollegin Verena von Keitz hat in diesem Jahr mal wieder massenweise Süßkram geschenkt bekommen und kann ihn langsam nicht mehr sehen. Deswegen hat sie nach Ideen gesucht, wie wir das Zeug verwenden können.

Laut Zahlen vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie in Bonn wurden 2019 in Deutschland fast 100 Millionen Schokofiguren zum Verkauf angeboten. Nikoläuse, Schneemänner, Engel – das sind die beliebtesten Weihnachtssüßigkeiten, auf Platz zwei folgt dann mit einigem Abstand Marzipan.

"Das ist alles super lieb und nett, aber es ist einfach viel."
Verena von Keitz über die Süßigkeiten, die sie geschenkt bekommen hat

Auch in der Weihnachtssaison 2018 wurde viel Süßes verkauft. Wir in Deutschland haben mehr als 621 Millionen Euro für Weihnachtssüßigkeiten ausgegeben – hat das Marktforschungsunternehmens Nielsen analysiert. Insgesamt wanderten 2018 fast 44 000 Tonnen Weihnachtssüßigkeiten über die Ladentische.

Raus aus dem Weihnachtszusammenhang

Das ist eine Menge. Und natürlich bleibt am Ende was übrig. Was damit machen? Verena von Keitz hat recherchiert, wie sich die Reste sinnvoll verwerten lassen. Für sie ist dabei besonders wichtig: die Süßigkeiten erstmal aus dem Weihnachtszusammenhang zu holen.

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Heiße Schokolade

Mit einem Nudelholz rollt sie beispielsweise den Schokonikolaus in seiner Verpackung platt und füllt die kleinen Stückchen in ein Schraubdeckelglas. Daraus lässt sich dann heiße Schokolade zubereiten – mit Milch oder Hafermilch und etwas ungesüßtem Kakao, damit es nicht zu süß wird.

Schokoaufstrich

Die zweite Verwertungsvariante ist ein selbstgemachter Schokoaufstrich: Dafür wird die Schokolade im Wasserbad mit Margarine oder Butter geschmolzen. Zum Schluss rührt Verena Nussmus unter und eventuell etwas Zucker. Abkühlen lassen. Fertig.

Schichtdessert

Auch die übrig gebliebenen Kekse zerbröselt Verena mit dem Nudelholz. Die Krümel kommen dann in ein Glas und werden mit Quark, Pudding oder Joghurt zu einem Schichtdessert verarbeitet.

Keks-Crunch

Alternative: Ein Keks-Crunch fürs Müsli. Dafür werden die Keksbrösel eine Stunde lang bei 60 Grad im Ofen getrocknet. Zum Schluss noch ein paar Trockenfrüchte hacken und druntermischen. Fertig.

Verena plant einfach einen Teil der Kekskrümel einzufrieren, dann ist erstens diese Weihnachtsassoziation weg und zweitens kann sie sie dann locker noch im Frühling für eine Weiterverarbeitung auftauen.