Die Philadelphia Eagles haben zum ersten Mal den Super Bowl gewonnen. Damit hat keiner gerechnet. Der Super Bowl ist das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga National Football League – und in den USA ein Riesenspektakel. Pink hat die Nationalhymne gesungen und Justin Timberlake war auch dabei. 

Die New England Patriots waren eigentlich die Favoriten im Finale. Dementsprechend aufregend war das Spiel, erzählt Martina Buttler. Unsere Korrespondentin war in Minneapolis dabei. 

"Megaspannend: Bis zur letzten Minute wäre es möglich gewesen, dass Quarterback Tom Brady das Spiel noch für die New England Patriots entschieden hätte."
Martina Buttler, Deutschlandfunk Nova Korrespondentin
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Im vergangenen Jahr ist Tom Brady das für die New England Patriots gelungen. Diesmal hat es nicht für die Titelverteidigung gereicht. Der Underdog, die Philadelphia Eagles, hat es dann geschafft. Kaum einer hatte das für möglich gehalten.

Emotionen statt Skandale

Die Halbzeitshow beim Super Bowl ist oft für Skandale gut. Janet Jackson hat da mal unfreiwillig ihre Brustwarzen gezeigt. Diesmal blieb es züchtig: Justin Timberlake gab sich ganz erwachsen. Dafür hat er das komplette Stadion bespielt und ordentlich eingeheizt. Seine Show begann in den Katakomben, er tanzte auf dem Spielfeld und machte Selfies mit Fans auf der Tribüne.

"Der Gänsehautmoment war als Timberlake ein Lied von Prince spielte und das Stadion in lila Licht getaucht wurde - eine musikalische Verneigung vor dem Künstler dieser Stadt."
Martina Buttler, Deutschlandfunk Nova Korrespondentin
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Kein politischer Protest

Seit über einem Jahr protestieren amerikanische Profisportler gegen Polizeigewalt und Rassismus, indem sie bei der Nationalhymne knien. Das gab es beim Super Bowl Finale nicht. Es hat keiner gekniet. Keiner hat die Faust in den Himmel gereckt.

"Keiner der Spieler wollte einen Streit vom Zaun brechen, keiner wollte sich den Moment in seiner sportlichen Karriere trüben lassen."
Martina Buttler, Deutschlandfunk Nova Korrespondentin

Getraut hätten sich das die Spieler schon, meint Martina Buttler. Gerade bei den Philadelphia Eagles gäbe es Spieler, die sich viel mit dem Thema Polizeigewalt gegen Schwarze auseinandergesetzt haben, die auch in den Communities aktiv und mit den Menschen im Gespräch sind. Sie haben einfach abgewogen und den sportlichen Moment in den Vordergrund gestellt.