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Menschen wollen geliebt werden. Alle. Vor allem wollen sie aber nicht abgelehnt werden von anderen Menschen. In dieser Ab 21-Sendung erklärt eine Psychologin, warum es in Ordnung ist, nicht alle Menschen zu mögen. Außerdem erzählen zwei Frauen, wie sie damit umgehen, von anderen nicht gemocht zu werden und andere Personen nicht zu mögen.

Wenn wir neue Menschen kennenlernen, passiert es oft, dass wir sie auf Anhieb sympathisch finden. Manchmal treffen wir aber auch auf Personen, die uns vom ersten Moment an unsympathisch sind. Warum fühlen wir uns zu manchen hingezogen und können andere absolut nicht ausstehen?

"Ich komme mit meinen Kolleginnen oft nicht klar, wenn viel gemeckert wird."
Lea über Arbeitskolleginnen, die sie nicht leiden kann

Meckern gehört nicht an den Arbeitsplatz, findet Lea. Für sie werden Kolleginnen dann richtig anstrengend, wenn sie ständig schimpfen. Im Podcast erklärt die Psychologin, mit welchen Tricks sie es schafft, in ihrem Arbeitsalltag mit allen Kollegen und Kolleginnen in einer Tagesklinik und beim betreuten Wohnen mit psychisch Kranken gut klarzukommen.

Wenn die fehlende Sympathie zum Problem wird

Oft können wir der Person, die uns nicht mag, einfach aus dem Weg gehen. Bei Lisa ist das anders. Denn ein Mann aus ihrem Freundeskreis lässt sie seine Antipathie immer wieder spüren: Mit Blicken, Augenrollen und unangebrachten Sprüchen, wie sie sagt. Wirklich sympathisch findet auch sie diesen Menschen nicht: "Er war mir nicht gänzlich unsympathisch, aber supersympathisch war er mir auch nicht." Doch als der Mann hinter ihrem Rücken Dinge über sie sagt, die sie sehr verletzen, wird die Antipathie für Lisa zu einem Problem.

"Antipathie (und Sympathie) entstehen innerhalb von Millisekunden. Da haben wir keinen Einfluss darauf, denn das passiert alles im Unterbewussten", erklärt die Psychologin Alexandra Kuptz. Mit welchen Tricks wir trotzdem mit Menschen, die wir nicht leiden können, klarkommen, verrät sie im Podcast.

Alexandra Kuptz
© Alexandra Kuptz
Psychologin Alexandra Kuptz rät zu Verständnis für unser Gegenüber.

Lasst euch helfen!

Bestimmte Dinge beschäftigen euch im Moment sehr? Ihr habt das Gefühl, in einer ausweglosen Situation zu stecken? Wenn ihr euch im Familien- und Freundeskreis keine Hilfe suchen könnt oder möchtet, findet ihr hier einige anonyme Beratungs- und Seelsorgeangebote:

  • Telefonseelsorge: Unter 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 erreicht ihr rund um die Uhr Mitarbeiter, mit denen ihr über eure Sorgen und Ängste sprechen könnt. Auch ein Gespräch via Chat oder E-Mail ist möglich.
  • Kinder- und Jugendtelefon: Der Verein "Nummer gegen Kummer" kümmert sich vor allem um Kinder und Jugendliche, die in einer schwierigen Situation stecken. Erreichbar montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 116 111.
  • Muslimisches Seelsorge-Telefon: Die Mitarbeiter von MuTeS sind 24 Stunden unter 030 – 44 35 09 821 zu erreichen. Bei MuTeS arbeiten qualifizierte Muslime ehrenamtlich. Ein Teil von ihnen spricht auch türkisch.
  • Hier findet ihr eine Übersicht von Telefon- und Online-Beratungen in Deutschland: suizidprophylaxe.de.
  • Ab 21
  • Moderator:  Dominik Schottner
  • Gesprächspartnerin:  Lisa, hat erlebt, wie es ist, selbst nicht gemocht zu werden
  • Gesprächspartnerin:  Lea, ist genervt von ihren Kolleginnen und Kollegen
  • Gesprächspartnerin:  Alexandra Kuptz, Psychologin und Expertin für gelingende Beziehungen