Für die Nutzer von Microsoft Windows läuft die Zeit ab. Alle die noch mit den alten Versionen 7 oder 8 auf ihrem Computer arbeiten, können bis Ende Juli kostenlos auf Windows 10 upgraden - was sinnvoll ist.

Wer moderne Games zocken oder mit extrem schnellen Grafikkarten arbeiten will, kommt über kurz oder lang nicht an Windows 10 vorbei, sagt Hajo Schulz vom Computermagazin "c't". Und jeder Rechner, der mit Windows 7 oder 8 gut zu Recht kommt, wird auch unter dem neuen Betriebssystem nicht zu langsam arbeiten.

Wenn euer Computer aber fünf Jahre oder älter ist, solltet ihr euch beim Hersteller vor dem Upgrade informieren, ob es überhaupt neue Treiber für Windows 10 gibt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die neue Software zu testen und innerhalb von 30 Tagen wieder durch die Vorgängerversion zu ersetzen.

Der Support für ältere Version läuft aus

Windows XP hat es schon erwischt und auch Windows 7 bekommt den mangelhaften Support von Microsoft stark zu spüren. Neue Funktionen und regelmäßige Sicherheitsupdates wird es in naher Zukunft nur noch für Windows 10 geben.

Einer der kritischsten Punkte für die Nutzer ist aber der Datenschutz. Um der Datenkrake Microsoft etwas entgegenzusetzten, empfiehlt Hajo Schulz, die Datenschutzbestimmung sehr genau zu studieren.

So sollten wir uns unter anderem kein Microsoft Benutzerkonto beim Upgrade einrichten, sondern ein lokales Konto, dann werden weniger Daten an Microsoft übertragen.

Installieren, Deinstallieren, Installieren

Wer bis Ende Juli die kostenlose Version von Windows 10 herunterladen und einfach später installieren will, hat die Rechnung ohne den Hersteller gemacht. Die Lizenz erhält der Nutzer nämlich nur, wenn er das Programm auch tatsächlich installiert. Das ist für Hajo Schulz aber kein Problem.

Jeder von uns kann Windows 10 einmalig installieren, sich damit die Lizenz erwerben und das Programm einfach wieder deinstallieren. Danach steht es uns offen, ob und wann wir wieder auf den Installationsbutton klicken.