Tilla Kross war zehn Tage in Uganda als Tapfertyp unterwegs. Jetzt ist sie zurück und berichtet noch ganz frisch von ihren Erlebnissen wie dem "We love Youganda!"-Festival.

Unser Tapfertyp Tilla reiste mit dem gemeinnützigen Organisation Viva con Agua und einer Gruppe von rund 30 Aktivisten und Musikern aus Hamburg, Kampala, der Hauptstadt Ugandas, Kenia und der Schweiz.

Eines der Ziele ihrer Reise war Moroto, wo am Weltwassertag das "We love Youganda!"-Festival mit Musikern und Tänzern stattfand. Tilla hat für Viva con Agua die Künstler betreut und für DRadio Wissen Musik vom Festival mitgebracht. Dominiert wurde das Festival von Hip-Hop-Musikern wie Bobi Wine, der in Uganda ein Superstar sei, erzählt Tilla.

Fasziniert ist Tilla von den Menschen, die sie getroffen hat, und den Gegensätzen. Die Hauptstadt Kampala wirke wie eine moderne Großstadt. In der Nähe liegt der Victoriasee, rund rum sei es sehr grün, tropisch mit einer üppigen Vegetation. In Moroto, rund 500 Kilometer nördlich von Kampala, sei die Gegend dagegen extrem trocken. Dort haben es vor anderthalb Jahren das letzte Mal geregnet. Genau dort engagiert sich auch das Netzwerk Viva con Agua, unterstützt Brunnen- und Latrinen-Projekte gemeinsam mit der Welthungerhilfe. Tilla hat vor Ort mehrere Projekte besucht. Die Idee von Viva con Agua, die Menschen vor Ort darin zu unterstützen, selbst Lösungen für ihre Probleme bei der Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu entwickeln, findet Tilla genau richtig.

"Die Locals wissen am besten, wo Hilfe gebraucht wird und haben tolle Ideen. Das zu unterstützen ist eine tolle Sache."
Tilla Kross, Tapertyp

Die Tage in Uganda seien sehr intensiv gewesen, bis auf einen Tag, war volles Programm: Festivals in Moroto und Kampala, Tanz- und Musik-Workshops und mehrere Besuche von Projekten. Besonders schwierig empfand Tilla, kleinen Kindern, die noch kein Englisch sprechen, nahe zu bringen, jedes Mal nach der Toilette die Hände zu waschen. Gechillt hat Tilla nur einmal am "One Love Beach", dem "Privatstrand" von Bobi Wine in Kampala. Der Musiker besitze eine Art Semi-Public-Ressort am Victoria-See, das die Menschen dort gegen eine Gebühr nutzen könnten.

Für Tilla ist klar, dass sie auf jeden Fall wieder nach Uganda fahren werde, allein um zu sehen, wie sich die Projekte weiterentwickelt haben. Vor allem will sie auch mit dem Netzwerk Viva con Agua in Berlin in Kontakt bleiben und das Netzwerk weiter unterstützen.

Mehr über Tapfertyp Tilla:

Fakten zu Uganda: