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Hat Google für sein Programm "Google Earth" etwa geklaut? Von zwei Berliner Programmierern, die schon Ende der 1990er-Jahre dasselbe Programm mit demselben Algorithmus erstellt hatten? Diese Geschichte erzählt uns Oliver Ziegenbalg in dieser Ausgabe. Außerdem haben wir auch Christoph Maria Herbst zu Gast, er ist ab dem 14. Oktober neu im Kino mit der Tragikomödie "Es ist nur eine Phase, Hase".

Google Earth? Kennt jeder. Aus der Weltraum-Perspektive zu irgendeinem beliebigen Ort auf der Erde fliegen, immer weiter rein zoomen, bis wir vor unserem Haus stehen: Heute, 2021, ist das kein großes Ding mehr. Aber Mitte der 1990er-Jahre war es die absolute Tech-Revolution.

Diese wurde aber nicht im Silicon Valley erfunden, sondern in einer kleinen Berliner Programmier-Schmiede. So zumindest lautet der Vorwurf im Gerichtsthriller "The Billion Dollar Code", der ab dem 7. Oktober auf Netflix zu sehen ist. Darin geht es um den Vorwurf, dass Google für sein Programm Google Earth Jahre später den irre aufwendigen Algorithmus geklaut haben soll. Wir gucken rein und sprechen darüber mit Showrunner und Autor Oliver Ziegenbalg, der auf diese irre Software-Diebstahl-Story per Zufall gestoßen ist und sie mit Mark Waschke, Misel Maticevic und Lavinia Wilson hochkarätig besetzt hat.

Beziehungs-Dramödie mit Comedian Christoph Maria Herbst

Emilia (Christiane Paul) und Paul (Christoph Maria Herbst) sind an dem Punkt ihrer Beziehung miteinander angekommen, den viele von uns kennen, die mal etwas länger mit jemandem zusammen waren. Aus dem knisternden Feuer ist eine Kamin-DVD geworden, Mühe geben wir uns allenfalls noch auf Feier- und Geburtstagen, weil wir es uns in unserer Beziehungs-Komfortzone so richtig gemütlich gemacht haben. Zwangsläufig kommt dann irgendwann das böse Erwachen, weil eben nur "eigentlich" alles gut ist, und eben doch nichts mehr ist, wie es mal war.

Emilia und Paul müssen da ab dem 14. Oktober in "Es ist nur eine Phase, Hase" durch. Der Titel mag langweilig klingen, der Film ist aber toll, sagt Deutschlandfunk-Nova-Filmexperte Tom Westerholt. Geschrieben und inszeniert von Florian Gallenberger ("John Raabe", "Colonia Dignidad"), mit viel Tiefgang und ehrlicher Lupe, trotz ebenfalls viel Comedy und schwarzem Humor. Darüber sprechen wir mit Christoph Maria Herbst, er ist der zweite Gast in dieser Ausgabe.