Ein Weißwal ist mehrfach um ein norwegisches Fischerboot gekurvt, bis die Fischer den Beluga von einem seltsamen Geschirr befreit haben.

Nachdem die Fischer den Weißwal endlich von dem Geschirr befreien konnten, haben sie auf der Innenseite des Riemens einen Aufdruck gefunden: "Equipment of St. Petersburg". Schnell lag die Vermutung nahe, dass es sich um einen Weißwal-Spion handelt.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren  Datenschutzbestimmungen.

Russische Militärexperten weisen die Vermutung zurück, dass der Belugawal eine Art tierischer Agent war. Tatsächlich hat das russische Militär Kampfdelfine, die befinden sich aber rund um die Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Dort werden sie zur Minensuche auf dem Meeresboden oder an Kriegsschiffen eingesetzt.

Beluga ist zu auffällig für Spionage

Auch der Militärhistoriker Rainer Pöppinghege hält die Spionage mit Belugas für wenig wahrscheinlich. Es gäbe längst technische Ausrüstung mit Sonar und Kameras , mit deren Hilfe man Häfen ausspionieren könnte – viel unauffälliger.

"Zumal ja auch die Größe dieses Tieres nicht unbedingt dazu angetan ist, es im Geheimen und Verborgenen wirken zu lassen."
Rainer Pöppinghege, Militärhistoriker

Tatsächlich erforschen die USA und Russland seit den 1960ern, wie sich Delfine und Seelöwen für Spionage einsetzen lassen. Die Tiere haben einen sehr guten Orientierungssinn. Die ersten Tiertrainings für Spionage gehen noch weiter zurück: Im ersten Weltkrieg hat man Kameras an Tauben festgebunden, die Aufnahmen im feindlichen Gebiet machen sollten.

"Da die Kameras automatisch auslösten und nicht allzu häufig, kam es immer drauf an, wann die Tiere an welchem Ort waren."
Rainer Pöppinghege, Militärhistoriker

In den 1960er Jahren hat der amerikanische Geheimdienst CIA Experimente mit einer Katze gemacht. Diese wurde für 23 Millionen US-Dollar mit Mikros in den Ohren, Sender im Schädel und Antenne im Schwanz aufgerüstet. Ihr Auftrag: Die Sowjetische Botschaft ausspionieren. Leider wurde sie aber vom Taxi angefahren.

Außerdem versucht man Bienen auf Sprengstoff zu trainieren, sodass sie Bomben orten. Sie haben zwar einen Super-Geruchssinn, das Problem an der Idee ist nur, dass sie sich sehr leicht ablenken lassen.

Cyborg-Haie

Die USA experimentieren derzeit mit Haien. Die Haie bekommen ein Implantat ins Hirn. Der Hai-Cyborg lässt sich fernsteuern und soll auf diese Weise feindliche U-Boote aufspüren.

Hinweis: Das Bild von dem Belugawal zu unserem Beitrag ist ein Symbolbild.