Ungefähr so groß wie ein durchschnittlichen WG-Zimmer sind die Tiny Houses. Die Eigenheime im Miniaturformat sind nach Bedarf mobil, umweltschonend und haben eine sehr gute Energiebilanz.

Rund herum nur Wald und Wiese und wenn man aus dem Fenster schaut, hat man Aussicht auf einen idyllischen kleinen See. So stellen sich Menschen, die sich für Tiny Houses interessieren, den perfekten Standort für ihr umweltfreundliches Mini-Eigenheim auf Rädern vor. In Deutschland gibt es bisher nur rund ein Dutzend Menschen, die sich das mobile Häuschen zugelegt haben. In den USA dagegen, nimmt die Zahl der Tiny-House-Eigentümer stetig zu.

"Im Endeeffekt ist es wie eine Gartenlaube auf Rädern: Man träumt davon herumzufahren, wirklich praktikabel ist das hier bei uns aber nicht. Man braucht eine Straßenzulassung, Genehmigungen müssen eingeholt werden und Man muss Richtlinien entsprechen. Aber es ist schon ein Vorteil, dass man bei Bedarf den Platz wechseln könnte."

​Klein, aber mein

Wer plant sich ein konventionelles Haus zuzulegen, weiß, dass er erst einmal viel investieren muss - bei den Tiny House sind die Ausgaben ein klein wenig überschaubarer. Bei den kleinsten Häuser, die zwischen zehn und 15 Quadratmetern groß sind, muss man mit einer Investition von rund 20.000 Euro rechnen, um sich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

Märchenhafte Tiny Houses - in diesem Fall zur Miete

Isabell Bosler berät Menschen, die sich für ein Minihaus interessieren, auf ihrem Infoportal Tiny Houses. Es gibt auch ortsgebundene Varianten, der Modulhäuser, die nicht so viele Genehmigungen erfordern, wie die mobile Version. Die Modulhäuser wirken oft minimalistisch, zum Teil sogar futuristisch und werden von Menschen bevorzugt, die an einem schlichten und eleganten Design interessiert sind. Die Mini-Häuser mit Satteldach hingegen wirken verspielter und rustikaler und werden von Menschen präferiert, die sich einen naturverbundenen Lebensstil entschieden haben.

Schöner Wohnen im Miniaturformat