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Oh, wie schön ist Trash-TV! Das Fernsehen eröffnet uns wöchentlich Einblicke in menschliche Abgründe. Aber warum bereiten uns Dschungelcamp, Bachelor und Co. so viel Freude?

Elena und Max haben einen gemeinsamen Podcast. In "Niemand muss ein Promi sein" unterhalten sie sich über sämtliche Auswüchse des Trash-TV. Im Gespräch verraten die beiden, warum Reality-TV sie so fasziniert und welche Bilanz sie vom Fernsehjahr 2020 ziehen. "Ich bin jetzt richtig im Trash versunken", gesteht Elena.

Trash: Eine Wissenschaft für sich

GNTM, Promi-Dinner, Dschungelcamp: Die Medienwissenschaftlerin Joan Bleicher schaut selbst gern Reality-TV. Warum diese Formate bei vielen von uns so begehrt sind und was ihr persönlicher Trash-Liebling ist, erzählt sie uns in der Sendung.

"Das Dschungelcamp steht bei mir ganz weit oben, weil mich interessiert, mit welcher Strategie die Z-Prominenten versuchen, Aufmerksamkeit zu gewinnen."
Joan Bleicher, Medienwissenschaftlerin

Wissenswertes zu Trash und Fernsehen

  • Trash-TV ist Verdummung pur? Nein, sagt Anna Rützel, die beim Spiegel regelmäßig Dschungelcamp und Co. unter die Lupe nimmt. Statt sich ausschließlich über Menschen lustig zu machen, könne man vom Trash-TV auch einiges über das Leben lernen, so Rützel.
  • Die Autorin Kerstin Hensel sieht das anders. Ob Narzissmus, Voyeurismus, Sexismus oder Hemmungslosigkeit und Verblödung – sie glaubt, dass Trash-Formate in letzter Konsequenz Hass und Selbsthass erzeugen.
  • Aber wer schaut den Schrott eigentlich? "Überdurchschnittlich gebildete, kulturinteressierte Menschen", sagt das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik im Zuge einer Studie.
  • "Manchmal fühl' ich mich so schrecklich allein, ich will doch nur der Mittelpunkt der Erde sein, bring mich ins Trash TV, was die Welt jetzt braucht Ist Realness im Reality-Format ..", singen die Poprocker Madsen in ihrem Song "Trash TV".
  • Eine YouGov-Studie von 2018 ergab, dass die Deutschen das Dschungelcamp auf RTL vor allem aus Schadenfreude konsumieren: 21 Prozent der Befragten, die die Sendung entweder schon einmal geguckt hatten oder in jenem Jahr gucken wollten, gaben an, sich vor allem über die Teilnehmer lustig zu machen. Übrigens: RTL und RTL2 belegen laut einer Studie von mafo.de die ersten Plätze im Ranking um die deutschen TV-Sender mit den meisten Trash-Inhalten.

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  • Ab 21
  • Moderator:  Dominik Schottner
  • Gesprächspartnerin:  Elena Gruschka, Podcasterin bei "NiemandmusseinPromisein"
  • Gesprächspartner:  Max Richard Leßmann, Podcaster bei "NiemandmusseinPromisein"
  • Gesprächspartnerin:  Joan Bleicher, Professorin für Medienwissenschaften