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Eigentlich wollte Niki schon immer vor ihrem 26. Geburtstag heiraten. Life-Goal - check! Doch dann kam die Scheidung früher als gedacht.

Als ihr damaliger Freund Niki einen Heiratsantrag gemacht hat, hat sie sofort "ja" gesagt. "Ich hatte es schon geahnt, weil er es ein paar Monate vorher in einem Streit schon mal angedeutet hatte." In dem Moment habe sie sich stolz und froh gefühlt.

Mit 25 schon den Ring am Finger stecken haben - bedeudet für machen ein Wagnis. Für andere ist es dagegen eher ein ganz normaler Schritt: Auch die Mütter des Paares hatten relativ früh geheiratet.

"Für mich war es immer ein Wunsch, vor meinem 26. Geburtstag zu heiraten - also mit 25 alles abgeschlossen zu haben."
Niki hat früh geheiratet und sich früh wieder scheiden lassen

Außen glücklich, innen brüchig

Doch dann ist alles anders gekommen. Niki hat auf Instagram ein Foto von sich im Hochzeitskleid am Tag der Heirat gepostet. Später hat sie es nachträglich kommentiert: "Von außen glücklich und perfekt, von innen kaputt und unglücklich".

Zu dem Schluss sei sie allerdings erst nach der Trennung von ihrem Mann gekommen. "Während der Hochzeit ging es mir eigentlich gut." Warum es letztlich überhaupt zur Trennung gekommen ist, kann Niki nur schwer beantworten. Sie glaubt, dass sie und ihr Mann sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben.

"Mir war es wichtig, nach außen hin auszustrahlen, dass es mir gut geht und mein Leben perfekt läuft."
Niki hat früh geheiratet und sich früh scheiden lassen

Um den äußeren Schein zu wahren, habe sie ihre eigentlichen Gefühle unterdrückt. "Das war keine gute Kombi", sagt Niki rückblickend. Als sie während der Ehe einmal alleine gereist sei, wäre Niki der Gedanke gekommen, dass sie auch gut ohne ihren Mann im Leben klar kommen würde - ganz ohne Abhängigkeiten.

Es sei ihr klar geworden, dass sie eigentlich unglücklich war. Ihr Umfeld habe auf ihre finale Entscheidung unterstützend reagiert, sich trennen zu wollen. Viele ihrer Mitmenschen hätten sogar schon geahnt, dass es bei den beiden kriselt.

Die Zeit nach der Trennung sei für Niki und ihren Mann unkompliziert gelaufen. "Wir haben kein gemeinsames Eigentum und keine Kinder." Und auch das obligatorische Trennungsjahr hätte Niki gar nicht gebraucht. Denn: Sie war sich ihrer Sache zu jeder Zeit sehr sicher. Auch die Hochzeit bereut sie nicht: "Das hat mich erst zu der Frau gemacht, die ich heute tatsächlich bin."

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