Billie Eilish, Coldplay oder Leonardo DiCaprio: Viele Stars setzen sich für Klimaschutz ein – machen sich dadurch aber auch angreifbar. Shitstorms sind nicht ausgeschlossen.

"Hills burn in California
My turn to ignore ya
Don't say I didn't warn ya"

– das singt Billie Eilish in ihrem Song "All The Good Girls Go To Hell".

Auch andere Stars machen auf die Klimakrise aufmerksam. Einer der bekanntesten ist Leonardo DiCaprio: Mit einer eigenen Stiftung unterstützt er Klimaschutz-Projekte, er sprach vor der UN-Klimakonferenz oder lief mit auf Demos. Gleichzeitig spart er aber auch nicht an Ausflügen mit seinem Privatjet und er urlaubt gern auf sehr großen Yachten.

Klimasünden: Wenn Stars einen Shitstorm kassieren

DiCaprio bringt das Kritik ein – er wird als "Öko-Heuchler" beschimpft. Weil Stars unter besonderer Beobachtung stehen, geraten sie ins Visier, ob sie sich öffentlich engagieren oder nicht: Taylor Swift beispielsweise erntete im Sommer einen Shitstorm, weil sie bis Juli rund 170 Mal mit ihrem Privatjet geflogen sein soll.

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Dürfen sich Stars solche Fehltritte leisten? Taugen sie überhaupt als Vorbild in Klimafragen? Katrin Wipper von The Changecy, einer Agentur, die Bands in Sachen Klimaschutz berät, sagt: Viele Stars positionieren sich genau deswegen nicht öffentlich, weil sie fürchten, so angreifbar zu werden.

Wie Coldplay oder Seed trotzdem auf mehr Nachhaltigkeit bei Konzerten setzen und was sie Kritikern entgegnen, hört ihr, wenn ihr den Playbutton drückt.

  • Autor:  Gero Simone