Wer einen Schritt vor die Tür wagt, bekommt entweder Sonne ins Gesicht - oder die volle Ladung Unwetter, Starkregen, Gewitter. Wir wollen von der Meteorologin Verena Leyendecker wissen, wann die Unwetter aufhören.

Leider gibt es noch keine Entwarnung. "Diese Woche wird es mit den Unwettern noch weitergehen", sagt Verena Leyendecker von Wetter Online. Ursache dafür ist die warme Waschküchenluft. So nennen Meteorologen die schwülwarme Luft. Aber immerhin gibt es für einzelne Gebiete Entwarnung. Im Nordosten bringt ein Hochdruckgebiet über der Ostsee trockene Luft mit sich. Südwestlich der Elbe jedoch bleibt es erst einmal feucht und warm mit Quellwolken, Schauer und Gewitter.

Die Unwetter sind sehr lokal. An manchen Stellen kann viel Regen runterkommen, sagt Verena. Das bedeutet, dass vor allem kleinere Flüsse über die Ufer treten können und es wieder zu Überschwemmungen kommt.

"Wo genau es verheerende Überschwemmungen geben wird, das wissen wir nicht. Man kann nur die Gebiete angeben mit dem höchsten Unwetterrisiko."
Meteorologin Verena Leyendecker von Wetter Online

Die Meteorologen beobachten, wo sich die Gewitter entwickeln und wie stark sie sind. Genaue Voraussagen für schwere Unwetter sind lediglich etwa eine halbe Stunde im Voraus möglich, so Verena.

Wetter checken, trocken bleiben

Damit ihr selbst auf dem aktuellen Stand seid, am besten online das Wetter checken. Dafür gibt es verschiedene Wetterticker. Auch Wetterradar-Apps sind hilfreich - zumindest für kurzfristige Voraussagen. Anhand der Apps lässt sich gut nachvollziehen, wie die Gewitter ziehen. Ihr seht auch, wie stark der Regen werden kann. "Das ist wahrscheinlich die beste Möglichkeit, um für sich selbst abzuschätzen, ob das Wetter ganz heftig wird oder ob man verschont bleibt", sagt Verena.