Aufstehen, acht Stunden arbeiten, ein bisschen Freizeit am Abend und dann schlafen. Schließlich müssen wir am nächsten Tag wieder ran. So oder so ähnlich sieht die Arbeitswoche bei vielen von uns aus. Doch wie entkommen wir dem Hamsterrad im Job und finden das, was uns wirklich gefällt und liegt?

Mit dem Job ist es wie mit allem im Leben. Es gibt Tage, an denen lieben wir was wir tun und es gibt Tage, da haben wir so gar keinen Bock morgens überhaupt das Bett zu verlassen. Doch wenn jeder Arbeitstag zur Qual wird, dann sollten wir darüber nachdenken, etwas zu ändern.

Probleme im Job: Kündigung als letzter Weg

Cora hat etwas geändert. Als Bauleiterin in einem Architekturbüro war sie nicht glücklich. Sie machte sich viele Gedanken über ihr Arbeitsleben, suchte das Gespräch mit ihren Chefs. Zufriedener wurde sie nicht. Als sie auch andere Jobangebote bekam, beschloss sie zu kündigen.

"Es war ein sehr unangenehmer Moment, aber ich wusste, dass ich das durchziehe."
Cora über ihr Kündigungsgespräch mit ihren Vorgesetzten

Doch wann ist es Zeit zu kündigen? Diese Frage beschäftigte Christine Kewitz monatelang. Vor ein paar Jahren noch arbeitete sie als Online-Redakteurin in einer Festanstellung. Die Zweifel, ob es nicht an der Zeit wäre, etwas anderes zu tun, gingen nicht weg.

"Ich war wahnsinnig gestresst und habe gemerkt, dass ich mich nicht mehr richtig wohlfühle."
Christine Kewitz, Job-Coachin

Welche Gründe und Umstände Christine Kewitz letztlich zum Job-Wechsel bewegten und was sie heute ihren Klientinnen und Klienten als Karriere-Coachin rät, hört ihr im Podcast.

Zufriedenheit im Job:

  • Weniger junge Menschen wollen den Job wechseln. Laut des Deloitte Global Millennial Surveys von September 2020 kann es sich ein Drittel der Personen zwischen 26 und 37 Jahren vorstellen, in den kommenden zwei Jahren den Arbeitgeber zu wechseln. Im Jahr zuvor war das noch rund die Hälfte der Befragten dieser Altersspanne.
  • Die Bezahlung ist nicht entscheidend. Im Rahmen des Berufseinsteiger-Barometers wurden 1.043 junge Menschen zu ihrem Berufseinstieg befragt (Stand: September 2020). Dabei ist ein hohes Gehalt im Job für ein gutes Drittel (34 Prozent) von elementarer Bedeutung. Wichtiger waren den Befragten eine ausgeglichene Work-Life-Balance (48 Prozent) sowie nette Kollegen und Kolleginnen (47 Prozent).
  • Wer zufrieden ist, ist gesünder. Für den aktuellem AOK-Fehlzeitenreport wurden 2.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragt. Demnach fehlen Beschäftigte, die sich von ihrem Vorgesetzten oder ihrer Vorgesetzten unfair behandelt fühlen, mit 15 Tagen im Schnitt gut zwei Tage mehr im Jahr als diejenigen, die den Umgang als gerecht bewerten. Zudem klagte jeder fünfte der Betroffenen, der mit seinem Chef oder der Chefin unzufrieden ist, über Erschöpfung, Schlafstörungen und Lustlosigkeit. Ein Viertel nannte sogar körperliche Beschwerden wie Rücken- und Gelenkschmerzen.

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