Urlaub bedeutete für Tamara und Jenny lange Zeit All-inclusive im immer gleichen Hotel auf Mallorca. Uns haben sie erzählt, warum sie das inzwischen ganz anders sehen.

All-inclusive-Urlaub: Jeden Morgen den Bauch am Frühstücksbuffet vollschlagen, danach wahlweise am Pool oder am Strand abhängen, in der Sonne brutzeln, bevor abends das ein oder andere kühle Getränk an der Bar sich gönnt wird. All-inclusive-Urlaub ist für einige von uns ein fester Teil eines jeden Kalenderjahres – wenn nicht gerade eine Pandemie ist.

Auch Jenny und Tamara ließen viele Jahre auf Mallorca im immer gleichen Hotel ihre Seele baumeln - ohne sich damals gekannt zu haben. Denn die beiden lernten sich erst bei einer Reise in Argentinien kennen. Jenny war zu diesem Zeitpunkt schon zuvor mit dem Rucksack unterwegs gewesen und wollte mit ihrem Hund zusammen das Land mit einem Bus bereisen. Tamara machte zum ersten Mal einen Backpacking-Urlaub. Weil sie sich so gut verstanden, verbrachten sie die restliche Reise zusammen und fuhren mit dem Van durchs Land. Seitdem können sich die beiden Podcasterinnen keinen Hotel-Urlaub mehr vorstellen.

Lieber Van und Rucksack statt Hotel

1. Flexibilität
Jenny erzählt, dass sie All-inclusive-Urlaube inzwischen nicht mehr so spannend findet. "So für zwei, drei Tage finde ich es immer noch cool, dass man sich einfach um nichts kümmern muss und sich nur den Bauch vollschlagen und am Pool herumliegen kann. Aber nach drei Tagen wäre mir langweilig", sagt sie. Vor allem aber schätzt sie die Flexibilität von Rucksackreisen inzwischen sehr. So wechsle sie gerne nach wenigen Tagen den Ort und sehe so in kürzester Zeit viel mehr von einem oder gleich mehreren Ländern.

"Backpacking macht aus, dass ich frei entscheiden kann, wo ich als Nächstes hin will."
Jenny über das Freiheitsgefühl bei Reisen mit dem Rucksack

2. Authentizität
Tamara findet es zudem wichtig, sich nicht wie eine Touristin zu fühlen. "Ich möchte schon wie eine Einheimische diese Erfahrung machen. Wenn ich in einem All-inclusive-Hotel bin, dann bin ich da logischerweise mit anderen Touristen und das ist nicht so authentisch", erklärt sie. In Hostels oder Mietunterkünften von Menschen vor Ort sei man "näher dran am Geschehen" als in einem Hotel, so ihr Urteil.

3. Freiheit
Einen weiteren Vorteil von Bus- und Backpacking-Urlauben sieht Jenny in der Freiheit, sich komplett von jeglichen Verpflichtungen frei machen zu können. Ihrer Meinung nach ist das etwas, das beim Hotelurlaub nicht funktioniert. "Ich habe beim Hotelurlaub trotzdem so Verpflichtungen, an die ich mich halten muss. Wenn das Frühstück von acht bis elf geht, muss ich gucken, dass ich in der Zeit beim Frühstück bin oder ich verpasse es", sagt sie.

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