Sex im Tierreich ist oft abgedreht: Es geht um nekrophile Enten, Affen-Verhütung mit fleischfressenden Pflanzen und einen tödlichen Sex-Marathon unter Mäusen. Allerdings stimmt nur eine der Storys. Welche?

Tiere töten sich beim Sex, ändern ihre Farbe oder ihr Geschlecht. Man kann sich so ziemlich alles vorstellen, was sie bei der Paarung anstellen. Allerdings stimmt nur eine dieser drei Geschichten:

  1. Nekrophile Enten: Ein Holländer beobachtet, wie zwei Erpel neben seinem Haus landen. Der eine landet sehr unsanft, er ist tot. Der andere aber leistet keine Erste Hilfe, sondern vergeht sich an dem Tier. Ist es ein Fall von Nekrophilie? Die Forschung nimmt die Spur auf.
  2. Verhütung mit Gift: Grauhaarige Hosenlanguren auf Borneo haben viel Lust auf Sex. Damit die Population nicht ausartet, haben die Männchen eine gewiefte Methode gefunden, sie trinken den Saft der Kannenpflanze, einerfleischfressenden Pflanze. Dieser Saft ist allerdings toxisch, was bei der Affenart dazu führt, dass die Männchen vorübergehend unfruchtbar werden und ihr Erfolg bei den Weibchen steigt.
  3. Tödlicher Sex-Marathon: Die Pinselschwanzbeutler in Australien können einfach nicht aufhören. Sie haben so viel Sex, bis sie daran krepieren. Ursache der Dauer-Kopulation: die Phase, in der die Weibchen empfängnisbereit sind, ist sehr kurz. Daher artet das Ganze in Wettbewerbsstress aus. Nach 12 bis 14 Stunden am Stück sind die Tiere jedoch total ausgepowert und sterben.

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