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Die großen Namen aus Hollywood kommen in die Kinos: Marvel bringt seinen Antihelden "Venom" zurück, Clint Eastwood spielt einen weinenden Cowboy und Wes Anderson besetzt seine neuste Märchenwelt mit den bekanntesten Namen der Filmindustrie.

Es gibt diese Kinowochen, in denen mehr große Filme rauskommen als nötig – so auch in dieser. Den Start machen die Marvel Studios mit der Fortsetzung ihres Science-Fiction-Antihelden-Films "Venom".

Zum zweiten Mal spielt Tom Hardy das Alien, das im Körper von Reporter Eddie Brock gefangen ist. Es scheint allerdings, als hätte Marvel bei "Let There Be Carnage" auf die Copy-und-Paste-Tasten gedrückt. Denn die Fortsetzung von Venom erinnert stark an den dritten Teil der Spider-Man-Reihe von 2007.

"Cry Macho" von und mit Clint Eastwood

Mit seinen 91 Jahren kann Clint Eastwood auf ein Lebenswerk in der Filmindustrie zurückblicken. Als Schauspieler und Regisseur hat er sich über Jahrzehnte einen Namen in Hollywood gemacht. Allerdings sind seit dem viel gefeierten Filmdrama "Gran Torino", in dem Clint Eastwood Regie geführt und die Hauptrolle gespielt hat, mittlerweile 13 Jahre vergangen.

Jetzt übernimmt er in seinem neusten Film "Cry Macho" die gleiche Doppelrolle im Alter von 90 Jahren. Auch die Geschichte, die der neue Film von Clint Eastwood erzählt, erinnert an seinen vergangenen Erfolg "Gran Torino". Abseits der Leinwand erzählt der Film auch die Geschichte eines Filmemachers, der sich scheinbar nicht von seiner Kunst lösen kann.

Namenhafte Besetzung in "The French Dispatch"

Die großen Namen von Hollywood finden sich auch in Wes Andersons zeitgenössischen Märchen "The French Dispatch" wieder. Mit Timothée Chalamet, Frances McDormand, Adrien Brody, Benicio del Toro, Léa Seydoux, Tilda Swinton und Bill Murray reist der Filmproduzent in die 1950er-Jahre und bringt eine Gesichte in die Kinos, bei der eine Zeitschrift Dreh- und Angelpunkt ist.

"Endlich Tacheles": Yaar entdeckt seine Familiengeschichte

Eine-Stunde-Film-Reporterin Anna Wollner hat sich außerdem die Doku "Endlich Tacheles" angeguckt. In der Doku geht es um Yaar, ein junger jüdischer Berliner, der sich selbst als "unjüdischster Jude" der Welt sieht.

Von seiner Familiengeschichte weiß er bisher nicht viel und streitet sich genau darüber mit seinem Vater. Ihm wirft Yaar vor, am Holocaust zu leiden, ohne ihn erlebt zu haben. Er plant, das Computerspiel "Shoah. Als Gott schlief" zu designen, in dem sich Jüdinnen und Juden wehren.

Bei seinen Recherchen in Krakau fängt er das erste Mal, sich bewusst mit seiner Familiengeschichte auseinanderzusetzen. In Krakau ist Yaars Oma Rina geboren. Sie soll das Vorbild für seine Hauptfigur im Computerspiel sein. Anna Wollner hat sich mit Yaar und Regisseurin Andrea Schramm getroffen und berichtet.