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Die Teilnehmer der Paralympics wollen in Sotschi einfach nur Medaillen gewinnen. Doch in Zeiten des Krim-Konflikts ist das gar nicht so einfach.

Morgen beginnen die Paralympischen Winterspiele in Sotschi. Schon zu normalen Zeiten müssen die Sportler um Aufmerksamkeit kämpfen. In Zeiten der Krim-Krise ist das noch schwieriger geworden: Die Ukraine prüft, den Spielen fern zu bleiben und auch Claudia Roth von den Grünen hat einen Boykott gefordert.

"Es ist sehr schade, dass die Paralympics auf die Politik fokussiert werden und der Sport nicht mehr im Vordergrund steht."
Anna-Lena Forster, Teilnehmerin bei den Paralympischen Winterspiele in Sotschi

Aus Deutschland treten 13 Athleten an, die 18 Jahre alte Anna-Lena Forster ist eine von ihnen. Auch sie hat schon kritische Fragen zu hören bekommen, warum sie denn nach Sotschi reisen würde, das sei doch nicht ok.

Anna-Lena tritt trotzdem im Ski Alpin an: "Realistischerweise rechne ich mir eine Medaillen-Chance aus, wahrscheinlich im Slalom."