Ein Vorstellungsgespräch fühlt sich oft wie eine mündliche Prüfung an. Mit dem Unterschied, dass es um die persönliche Eignung für einen Job geht. Gerne werden auch fiese Fragen gestellt, um den Bewerber aus dem Konzept zu bringen.

Ein Vorstellungsgespräch ist immer auch eine stressige Situation. Es geht darum, dem zukünftigen Arbeitgeber zu zeigen, dass man für den Job geeignet ist. Oft erfährt man die genauen Gründe für eine Absage nicht und wird mit Floskeln wie "wir haben uns für einen anderen Bewerber entschieden" abgefertigt. Und eine Absage fühlt sich nie gut an. Deswegen haben viele von uns Angst vor einem Vorstellungsgespräch. Die geschulten Interviewer versuchen herauszubekommen, ob wir kompetent sind und auch ins Team passen. Da werden auch gerne mal unerwartete Fragen gestellt, um zu sehen, wie spontan oder stress­re­sis­tent wir sind.

"Es geht darum zu sehen: Wie denkt ein Bewerber, wie versucht er Probleme zu lösen, wie kritisch oder kreativ ist er und passt er gut ins Team."

​Fiese Fragen aus Vorstellungsgesprächen:

  • Wie kocht man das perfekte Ei?
  • Wie viele Tennisbälle werden bei einem Wimbledon-Match verwendet?
  • Was ist ihr persönliches Geheimnis?
  • Wollen sie meinen Job übernehmen?
  • Wenn sie ein Tier wären, welches Tier wären sie?
  • Wie viele Kalorien gibt es in einem Lebensmittelgeschäft?

In einer Stresssituation souverän antworten

Um etwas entspannter in das Gespräch reingehen zu können, hilft es vorher ausführlich zu recherchieren. Auf Fragen über die Firma, zu Gehaltsvorstellungen, persönlicher Motivation und Zukunftsperspektiven sollte man vorbereitet sein. Selbst wenn man die Antwort auf eine Frage nicht kennt, kann man versuchen, sie sich herzuleiten. Wenn das nicht funktioniert, sollte man spontan antworten und dabei möglichst authentisch bleiben.

"Bei einer Frage, die schwierig zu beantworten ist, sollte ich den Gesprächspartner an meinem Denkprozess teilhaben lassen."