Achtsamkeit hilft unserer Vorstellungskraft. Die können wir wiederum im Alltag für uns nutzen und mit einem optimistischeren Blick durch die Welt laufen. Wie wir üben, unsere Fantasie zu nutzen, erklären Diane und Main Huong.

Unsere Fantasie, unsere Vorstellungskraft ist ein unfassbarer Schatz, den wir im Alltag oft nicht nutzen. Wir können mit unserer Imagination viel bewirken, wenn wir wissen, wie – und ab und zu üben.

Wenn wir uns zum Beispiel vorstellen, in eine Zitrone zu beißen oder ein Stück Schokolade zu essen, lösen unsere Gedanken eine körperliche Reaktion aus. Die kann positiv sein, sie kann auch negativ sein. Rufen wir uns etwa eine unangenehme Erfahrung aus der Vergangenheit immer wieder ins Gedächtnis, erleben wir fast die gleiche biochemische Reaktion wie damals, als es tatsächlich passiert ist, erklärt Diane.

Fantasie für uns nutzen

Wie können wir unsere Fantasie im Alltag also nutzen, damit sie uns hilft und nicht im Wege steht?

Das geht zum Beispiel mit

  • Meditation: innehalten, stoppen, tief schauen und einem Objekt nachfühlen. Das kann ein Gefühl sein, die Atmung oder einer Körperempfindung.
  • Fantasiereisen: Hierbei wird eine Geschichte oder zusammenhängende Bilder vorgegeben, während die angeleitete Person eher passiv ist. Sie soll etwas visualisieren, sich also bildlich vorstellen.
  • Imaginationsübungen: Hier sollen beziehungsweise können spontane Bilder entstehen.
"Achtsamkeit ist eine Voraussetzung für das Imaginieren. Denn durch Achtsamkeit werden wir uns den Dingen gewahr, die um uns sind. Erst wenn wir achtsam dem Meeresrauschen zuhören, können wir es auch später imaginieren."
Main Huong 

Mehr darüber, wie uns das Imaginieren oder Visualisieren optimistischer und gesünder machen kann, besprechen Diane und Main Huong in dieser Ausgabe von Achtsam.

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