Beim letzten Besuch parkten sie auf dem Intendantenparkplatz und spielten in viel zu kleinen Locations. Heute füllen sie große Hallen und haben ihr neues Album "Bussi" im Gepäck. Und sowieso - man fährt jetzt U-Boot.

Nach ihrem Erstling "Amore" verging nicht viel Zeit bis zum zweiten Album "Bussi". Gefühlt allerdings ist es Jahre her, denn seit sie im Februar zuletzt bei uns waren, verging kaum ein Tag, an dem sie kein Konzert gespielt haben. Und trotzdem sind die Jungs von Wanda kein bisschen müde oder genervt von den vielen Shows. "Das kann man jeden Abend wiederholen, weil das Publikum so toll ist", versichert Marco Michael Wanda.

Auf Tour ein Album schreiben, das ist für Wanda kein Problem. Freie Tage werden genutzt. Nicht etwa zur Erholung - die nötig wäre. Nein, sie arbeiten vor, nach dem "Bruce-Springsteen-Prinzip". Das heißt 120 Songs schreiben und 12 auf eine Platte packen. "Solange man was hat, sollte man es rausbringen", meint die Band.

Vieles hat sich geändert und doch ist eigentlich alles beim Alten. Beim Majorlabel arbeiten schließlich "auch nur Menschen" finden Wanda. Und außerdem behaupten sie, dass Selbstreflexion in dieser Karriere eher nicht angesagt ist, schon gar nicht, wenn es um Augenringe oder Falten geht. "Ich tu mir nicht freiwillig eine Psychose an", sagt Gitarrist Manuel Christoph Poppe, "deswegen schaue ich nicht in den Spiegel."

"Ihr ward einer der wenigen Radiosender, die das in Deutschland mitgemacht haben. Ihr habt daran geglaubt. Dankeschön!"
Wanda