Die gleichgeschlechtlichen Ampelmännchen sind in Österreich zum absoluten Kassenschlager geworden. Auch singende Gullideckel laufen einem in Wien über den Weg. Kurz vor dem ESC-Finale heute Abend ist die Hölle los in Wien.

Selbst in den Außenbezirken gibt es kein Entkommen mehr. Seitdem unser Korrespondent Stephan Ozsvath selbst in einem Park am Rande der Stadt ein Rasen-Herz mit dem Slogan "12 Points go to Vienna-Parks" entdeckt hat, fühlt er sich verfolgt. Die ESC-Paranoia geht um.

Stephan Ozsvath im Griff der ESC-Fans
© Stephan Ozsvath
Unser Korrespondent Stephan Ozsvath ist fest im Griff der ESC-Paranoia.

Für das Finale qualifiziert haben sich Norwegen, Schweden, Slowenien, Russland, Griechenland und Belgien. Weil Deutschland viel Geld zum ESC dazu gibt, gehört Deutschlands Kandidatin Ann-Sophie zu den gesetzten Kandidatinnen. Sie will mindestens unter die ersten zehn kommen.

Auch was mit politisch?

Conchita Wurst ist derweil optimistisch, dass das Spektakel mehr Toleranz ins konservative Alpenland spült. Noch vor ein paar Monaten ist ein lesbisches Paar wegen seiner sexuellen Orientierung aus einem Café auf der Wiener Ringstraße geflogen -Demonstrationen folgten. Jetzt finden die Wiener die gayen Ampelmännchen auf einmal total hip und wollen sie auch nach dem ESC behalten.