Die Unsicherheit, nicht genug zu sein für den Partner, kann wahnsinnig machen. Wie wir es schaffen können, das zehrende Gefühl in den Griff zu kriegen, erklären uns eine Paartherapeutin und eine Frau, die ihre Eifersucht überwunden hat.

Wer ist schon gerne eifersüchtig? Trotzdem kommt das quälerische Gefühl besonders in Bezug auf Partnerschaften oft auf. Sei es eine offene oder monogame Beziehungsform – die Angst, dass man nicht genug ist für den anderen, stellt viele Beziehungen auf die Probe.

Katja Lewina lebt in einer offenen Ehe und hat die anfängliche zehrende Eifersucht überwunden. Als sie ihre Beziehung aber geöffnet hatte und ihr Mann die ersten Male auf ein Date ging, kaute Katja sich die Nägel wund und fühlte sich "klaustrophobisch", wie sie es selbst beschreibt.

"Gefühle halten sich nicht an Verabredungen."
Katja Lewina

Was Katja geholfen hat, ihre Ängste immer wieder zu überwinden: Sich viel mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzen und auch mit ihrem Mann darüber reden.

Eifersucht - ein häufiges Gefühl

Wenn das Misstrauen in der Beziehung überwiegt, holen sich Paare oft Rat bei Therapeuten. Eine davon ist Susanne Dietzmann. Für mehr als die Hälfte der Menschen, die zu ihr in die Beratung kommen, ist Eifersucht ein wichtiges Thema.

Sie meint: Eifersucht ist so ein starkes Gefühl, weil es in der Kindheit veranlagt wird. Deswegen ist das Gefühl ein Zeichen dafür, dass in der Partnerschaft etwas fehlt. Was beide Seiten dagegen tun können und warum das Gefühl manchmal positiv ist, hört ihr im Podcast.